Initiative Familien-Schutz

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Diskursatlas Antifeminismus
Diskursthema:
Sexualität Geschlecht Familie
Bildung Gleichstellung
Diskursakteur:
Initiative Familien-Schutz

Initiative Familien-Schutz ist ein Verein, der sich als Teil des deutschen antifeministischen Netzwerkes Zivile Allianz e. V.[1] versteht.

Initiative Familien-Schutz bedient u.a. die antifeministischen Narrative 'Frühsexualisierung', 'Natürliche Geschlechterordnung' und 'Umerziehung' in verschiedenen Diskursthemen, wie Sexualität, Familie und Geschlecht.

Narrative der Initiative Familien-Schutz im Diskursatlas

Äußerungen der Initiative Familien-Schutz in antifeministischen Narrativen

  • Auf der Internetpräsenz der Initiative Familienschutz heißt es am 17.01.2014 unter anderem:
"In manchen Mitgliedsstaaten [der EU] ist bereits seit einigen Jahren zu beobachten, dass die Justiz mit zweierlei Maß misst: nachvollziehbare Kritik an der homosexuellen Lebensweise wird schnell als »Hassverbrechen« qualifiziert und mit empfindlichen Strafen geahndet. Der Lunacek-Bericht trägt daher nicht zum Schutz der Meinungsfreiheit bei, sondern untergräbt sie. Damit dies alles in Zukunft lautlos geschieht, sollen auch die Bildungsprogramme der EU »homosexualisiert« werden. [...] es gibt eine steigende Anzahl gut dokumentierter Hass-Verbrechen, die von homosexuellen Aktivisten gegen Andersdenkende verübt werden. [...] Die Homo-Lobby ist also eher Täter als Opfer."[2]
(siehe auch Narrative: Homolobby, Homosexualisierung)


  • Im Faltblatt der Initiative Familien-Schutz (V.i.S.d.P.: Sven von Storch) vom Februar 2018 zum Thema "Gender-Sexualkunde an Schulen stoppen – Elternrecht schützen!" finden sich folgende Inhalte:
"SCHLUSS MIT … Frühsexualisierung von Kita- und Schulkindern durch Gender-Lobbygruppen […] Wer die Gesellschaft umerziehen will, muss bei Kindern beginnen. Schon längst befindet sich „queere Bildung“ auf Siegeszug in Kindergärten und Schulen, vorangetrieben von Politik, Feministinnen, Gewerkschaften und schwul-lesbischen Lobbygruppen (LGBTI*). Die natürliche Geschlechtszugehörigkeit – ob Junge oder ob Mädchen – wird in Frage gestellt beziehungsweise als gefährlicher „Biologismus“ verteufelt. […] Die schwul-lesbische Partnerschaft wird rechtlich und gesellschaftspolitisch zur neuen Familie überhöht, während die Bedeutung der natürlichen Familie mehr und mehr in den Hintergrund gerät. […] Nicht mehr Zeugung, Geburt und Mutterschaft, sondern allein Spass und individuelle Lustbefriedigung zählen beim Geschlechtsakt. Jugendliche werden ermuntert, in häufig wechselnden Partnerschaften ohne Verpflichtung ihre sexuellen Wünsche zu erforschen. […] Um Gender Mainstreaming immer tiefer im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern, betreiben 1.900 kommunale Gleichstellungsbüros auf Steuerzahlerkosten Gender-Propaganda in Bildungs- und Verwaltungseinrichtungen. […] Deutschland unterm Regenbogen: Fördersumme für sexuelle Minderheitenpolitik → mehr als 14,69 Mio Euro insgesamt. […] Gender-Gaga: Vom Aktionsplan in den Lehrplan [...] Was die Gender-Sexualkunde betreibt, ist in Wahrheit keine Schulbildung, sondern eine ideologisch gesteuerte Erziehung zu Bindungs- und Eheunfähigkeit."[3]
(siehe auch Narrative Frühsexualisierung, Homolobby, Umerziehung, Dämonisierung, Klassische Familie, Promiskuität, Gleichstellung ist zu teuer, Feminismus als Geisteskrankheit, Natürliche Geschlechterordnung, Gender-Ideologie)


  • Zum 'Internationaler Tag gegen Homo-, Trans-, und Interfeindlichkeit' (IDAHIT) schreibt das Online-Portal der Initiative Familien-Schutzam 17.05.2018:
"Gender-Ideologie und Homo-Ehe werden pompös gefeiert, während der zeitgleich stattfindende Internationale Familientag der Vereinten Nationen sang- und klanglos verstreicht. Die Brüsseler Abgeordneten haben dafür keine Zeit, denn sie sind die gesamte Woche beschäftigt, der schwul-lesbischen Lobby artig Referenz zu erweisen. [...] IDAHIT bedeutet übersetzt Internationaler Tag gegen Homo-, Trans-, und Interfeindlichkeit. Was den wenigsten durch den typisch intransparenten Orwell-Sprech geläufig sein dürfte, wird dafür mit umso größerem Pomp begangen [...] Für die EU-Regierung ist die Familie out, vielleicht auch zu peinlich, jedenfalls einfach zu unbedeutend, um auch nur eine Minute Redezeit an ein Thema zu verschwenden, das für die meisten EU-Bürger immerhin eine Grundkonstante ihres Lebens darstellt. Heute hängen die hohen Herren und Damen lieber die Regenbogenflagge aus ihrem Bürofenster wie einst der brave DDR-Bürger seine Hammer-und Sichel-Fahne zum 1. Mai."[4]
(siehe auch Narrative: Gender-Ideologie, Homolobby, Neusprech)


  • In dem Faltblatt "Abtreibung ist kein Grundrecht – Lebensrecht ungeborener Kinder verteidigen!" der Initiative Familien-Schutz von Sven von Storch vom Juli 2018 heißt es unter anderem:
"Das Grundgesetz orientiert sich am Lebensschutz: Der Mensch ist Mensch von Anfang an. Er hat das Recht zu leben vom ersten Tag seiner Entstehung.  [...] Abtreibungsaktivisten wollen die vorgeburtliche Kindstötung vollständig freigeben lassen. Weil eine direkte Änderung des Abtreibungsparagrafen 218 StGB nicht ohne weiteres möglich ist, versuchen sie, den gesellschaftspolitischen Konsens zum Lebensschutz von außen aufzuweichen. [...] Ein Fünftel der Kinder wird in Deutschland getötet. [...] Die Kultur des Todes durchbrechen [...] Beinahe jede zweite Frau erkrankt am Post-Abtreibung-Syndrom."[5]
(siehe auch Narrative: Lebensschutz, Kultur des Todes, Vorgeburtliche Kindstötung, Post-Abtreibung-Syndrom)


  • Zum „Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung des Gesetzes zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“ schreibt das Online-Portal Initiative Familien-Schutz am 20.09.2018 u.a.:
"Was harmlos als lediglich 'konzeptionelle Angleichungen im Ehe- und Lebenspartnerschaftsrecht sowie im internationalen Privatrecht' beschrieben wird, bedeutet nichts weniger als die Transformation des Bürgerlichen Gesetzgebuchs in den Ideologie-Neusprech des Gender Mainstreaming. Eindeutig geschlechtszuweisende Begriffe wie 'Ehemann' und 'Vater' sowie 'Ehefrau' und 'Mutter' fallen der politischen Korrekturschere zum Opfer und werden durch geschlechtsneutrale Formulierungen wie 'Ehepartner' beziehungsweise im Plural 'Ehepaar' sowie 'Elternteil' und 'Eltern' ersetzt. Die sprachliche Kastration des BGB nach geschlechtsneutralen Kriterien hat jedoch ihre Tücken."[6]
(siehe auch Narrative: Neusprech, Gender-Ideologie, Political Correctness)
  • Oktober 2019: Zur Begründung der Petition an Finanzminister Olaf Scholz zur Forderung: "Alles Geld für Gender an die Familien" schreibt die Initiative Familien-Schutz u.a.:
"Teurer Irrsinn: 591 Millionen für Gender-Gaga in der Ära Merkel [...] Über eine halbe Milliarde Euro hat die Bundesregierung „investiert“, um die familien- und kinderfeindliche GenderIdeologie im Land zu verankern. Wir fordern von Bundesfinanzminister Scholz, diese Mittel für den Bundeshaushalt 2020 zu streichen. Denn das Geld ist besser bei den Familien selbst angelegt. Stattdessen zahlen Mütter und Väter: für Frühsexualisierung ihrer Kinder; für Gender-Umerziehung an Schulen; für Regenbogenpropaganda in ihrer Kommune; für teure Maßnahmen, mit denen der Staat Mütter in den Erwerb drängt."[7]
(siehe auch Narrative: Genderwahn, Gender-Ideologie, Frühsexualisierung, Umerziehung, Homopropaganda)
  • 01.10.2020: In einem Beitrag zur sexuellen Vielfalt in brandenburgischen evangelischen Schulen schreibt die Initiative Familien-Schutz unter anderem:
„Im Griff der LGBT-Lobby: An evangelischen Schulen soll sexuelle Vielfalt herrschen Die evangelischen Privatschulen in Brandenburg haben sich mehr Vielfalt, Sexualität und Gender-Identität verordnet. Damit macht sich die evangelische Kirche einmal mehr einen Namen als vorpolitischer Organisationsraum grünsozialistischer Ideen. […] Da sich die als gesellschaftschädigendes Vorurteil denunzierte natürliche Skepsis gegenüber Formen nicht-heterosexuellen Lebens schwerer beseitigen läßt, je älter ihr Träger ist, desto früher muß die Umerziehung zur »Akzeptanz sexueller Vielfalt und geschlechtlicher Identitäten« greifen.“[8]
(siehe auch Narrative: Homolobby, Kulturmarxismus, Natürliche Geschlechterordnung, Umerziehung)

Organisation

Hedwig von Beverfoerde[9] und Beatrix von Storch[10] waren ehemalige Sprecherinnen der Initiative Familienschutz, aktuell ist Sven von Storch Sprecher der Initiative Familienschutz[11].

Die Initiative Familien-Schutz versteht sich laut eigenen Angaben als Teil des Bündnisses der Zivilen Allianz: "Die Initiative Familienschutz ist Teil einer effizient organisierten bürgerlichen Basisbewegung, der Zivilen Allianz e.V."[12]

Die Initiative Familien-Schutz ist, laut der Internetpräsenz des Bündnisses Rettet die Familie, Mitglied eben dieses Zusammenschlusses.[13]

Weblinks

Einzelnachweise