Manuscriptum Verlagsbuchhandlung

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Diskursatlas Antifeminismus
Diskursthema:
Bevölkerung Sexualität Geschlecht Familie
Arbeit Gewalt
Diskursakteur:
Manuscriptum Verlagsbuchhandlung

Die Manuscriptum-Verlagsbuchhandlung ist ein deutscher Verlag, der unter anderem antifeministische Literatur vertreibt.

Organisation

Zur Manuscriptum Verlagsbuchhandlung gehören nach eigenen Angaben die Verlage Manuscriptum, Edition Sonderwege und Landtverlag (Stand November 2018).[1]

Herausgegeben wird zudem die Werkreihe Tumult-Bücher sowie das Magazin Tumult..[2]

Der persönlich haftende Geschäftsführer ist Thomas Hoof.[3]

Die Kontaktadresse ist in Berlin, das Impressum weist auf Lüdinghausen hin.[4]

Publikationen

Auf der Internetpräsenz des Manuscriptum-Verlags wird Gender-Mainstreaming als Thematik aufgeführt[5]. Zu den antifeministisch orientierten Publikationen des Manuscriptum-Verlags gehören u.a.:

  • Martin van Creveld (2018): Gleichheit. Das falsche Versprechen
  • Björn Höcke (2018): Nie zweimal in denselben Fluß. Interview mit Sebsatian Hennig. Vorwort von Frank Böckelmann
  • Helen Smith (2017): Männerstreik . Warum das starke Geschlecht auf Bindung und Nachwuchs verzichtet. Aus dem Amerikanischenvon Ursula Pesch. Mit einem Essay von Thomas Hoof
  • Akif Pirinçci (2015): Die große Verschwulung. Wenn aus Männern Frauen werden und aus Frauen keine Männer
  • Andreas Lombard (2015): Homosexualität gibt es nicht. Abschied von einem leeren Versprechen
  • Bernhard Lassahn (2013): Frau ohne Welt - Teil 1
  • Bernhard Lassahn (2014): Frau ohne Welt - Teil 2
  • Gerhard Amendt (2011): Frauenquoten – Quotenfrauen. Oder: Einem geschenkten Gaul ...
  • Michail A. Xenos (2007): Medusa schenkt man keine Rosen. Eine untypische Einstimmung in das "Jahrhundert der Frau"
  • Rainer Paris (2008): Gender, Liebe & Macht. Vier Einsprüche
  • Volker Zastrow (2006): Gender - Politische Geschlechtsumwandlung

Der Manuscriptum-Verlag veröffentlicht die Werke des Autors Michael Klonovsky[6].

Einschätzung des Verlags

Christian Fuchs und Paul Middelhoff verorten in einen Beitrag für die ZEIT den Manuscriptum-Verlag in der Neuen Rechten:

"Der kleine Verlag wurde von dem ehemaligen Grünen und Gründer des Manufactum-Warenhauses, Thomas Hoof, ins Leben gerufen. Manuscriptum verlegt vor allem neurechte und rechtskonservative Autoren wie den AfD-Co-Vorsitzenden Alexander Gauland, den ehemaligen Focus-Journalisten Michael Klonovsky, Compact-Chef Jürgen Elsässer und den Skandal-Autor Akif Pirinçci („Die große Verschwulung“, „Deutschland von Sinnen“). Hoofs Co-Verleger Andreas Lombard ist zudem Chefredakteur der neurechten Zeitschrift Cato in Berlin. Verleger Hoof schreibt auch selbst Aufsätze, zum Beispiel über Frauen, die seiner Meinung nach zur Freiheit nicht gemacht seien. Hoofs Texte erscheinen zudem in der rechten Zeitschrift eigentümlich frei, die von seinem zweiten Verlagspartner André Lichtschlag herausgegeben wird."[7]

Weblinks

Einzelnachweise