Adorján F. Kovács

Aus Diskursatlas
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diskursatlas Antifeminismus
Diskursthema:
Bevölkerung Geschlecht Familie
Gleichstellung Gewalt
Diskursakteur:
Adorján F. Kovács

Spenden für die Redaktionsarbeit
(Bitte Rubrik Antifeminismus anwählen)

Autor: Andreas Kemper

Adorján F. Kovács ist ein antifeministisch und christlich-fundamentalistisch orientierter Mediziner und Publizist.

Adorján F. Kovács bedient u.a. die antifeministischen Narrative 'Gender-Ideologie' und 'Kulturmarxismus' in verschiedenen Diskursthemen, wie z.B. Sexualität, Familie und Gleichstellung.

Antifeministische Narrative bei Adorján F. Kovács

Äußerungen von Adorján F. Kovács in antifeministischen Narrativen

  • 15.02.2018: Adorján F. Kovács schrieb in The European unter Bezugnahme einer Schriftt des russisch-orthodoxen Ideologen Ivan Iljin gegen „Verweiblichung“ den Artikel „Über den gewaltsamen Widerstand“. Zitate:
„Zum Pazifismus tritt eine Verwischung des männlichen Profils, eine geistige Demilitarisierung von innen: dies ist eine wichtige, aber vielfach unterschätzte Wirkung der Gender-Ideologie. […] Wie ein heilsamer Schock mag da Manchem die jüngst erschienene deutsche Erstübersetzung des russischen Klassikers 'Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse' von Iwan Iljin erscheinen. […] In der Berliner Republik sind wir Zeugen, wie eine ganze Armee nach Abschaffung der Wehrpflicht ruiniert wird: [...] zwar schwangerentaugliche Panzer für eine verweiblichte Truppe, aber keine flugtauglichen Flugzeuge [...] Die Freiheit muss demnach ein Selbstläufer sein, denn der gegenderte Gutmensch heutiger Tage kümmert sich um Molche im Straßengraben, aber nicht um den Fortbestand der Nation. […] Der russische Philosoph Iwan Iljin (1883-1954) argumentiert in seinem 1925 verfassten Klassiker 'Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse' scharf gegen die pazifistische Lehre des Schriftstellers und Denkers Leo Tolstoi, der Mahatma Gandhi und damit auch die deutsche Friedensbewegung mittelbar beeinflusst hat. [...] Sie sind also egozentrisch. Sie kümmern sich hedonistisch um ihr eigenes Wohlgefühl und wollen um jeden Preis sauber bleiben – doch dieser Preis der Gutmenschlichkeit ist hoch, zu hoch, wie Iljin meint. […] Nachdem Iljin die Hypermoral als gefährlich entlarvt hat, weil sie dem Bösen den Weg freimacht, untersucht er die Bedingungen gewaltsamen Widerstands unter ethischen Gesichtspunkten. Dabei geht er von der christlich-orthodoxen Spiritualität aus, die er methodisch rational weiterdenkt. Das Böse in der Welt ist eine menschliche Eigenschaft, ein moralisches Übel, das ernsthaft nicht geleugnet werden kann “[1]
(siehe auch die Narrative: Gender-Ideologie, Verweiblichung, Gutmenschen, Das Böse)
  • 07.09.2018: Adorján F. Kovács infantilisierte u.a. mit folgenden Worten eine Politikerin der Partei Grüne/Bündnis 90 im Blog Freie Welt:
„Wer um Gottes Willen wählt infantile Größenwahnsinnige? Eine Frau führt Bündnis 90/Die Grünen im bayerischen Landtagswahlkampf, natürlich politisch korrekt im Duo mit einem Mann, der aber, weil er ein Mann ist, medial völlig unwichtig ist. […] Die Frau ist ein reines Parteigewächs ohne jede Erfahrung im realen Leben. Ihre Webseite ist Ausdruck der Infantilisierung der Linken allgemein und der Grünen Partei im Besonderen.[...] Natürlich ist eines ihrer Hauptthemen der „Kampf gegen rechts“. Offiziell ist der Rechtsextremismus gemeint, in praxi aber die Verdrängung jeder nicht-linken und nicht-grünen Meinung aus der Öffentlichkeit. Sie hält das für „Zivilcourage", obwohl es totalitär ist und heute so ungefährlich wie Blümchenpflücken. […] Die (übrigens typisch kommunistische) aktive Zerstörung der Familie zeigt sich in der von ihr befürworteten Familiendefinition [...] Das seit dem Kambrium biologisch bewährte Familienmodell wird relativiert. […] das ganze One-World-Gefasel ist nichts als ein neuer Name für die aktuelle kommunistische Internationale... Wähler, die das ernst nehmen, sind wahrscheinlich genauso infantil und größenwahnsinnig.“[2]
(siehe auch die Narrative: Infantile Frauen, Political Correctness, Totalitarismus, Kulturmarxismus, Traditionelle Familie)
  • 02.12.2019: Adorján F. Kovács publizierte u.a. mit folgenden Passagen einen Artikel im Tabula Rasa-Magazin zum Sport in der Sowjetunion und zur sogenannten Gender-Ideologie:
„neuere Entwicklungen zeigen eine Aktualität des Problems und deuten auf eine Rückkehr zum kommunistischen Totalitarismus. Denn eines der egalitaristischen Ziele des Kommunismus war und ist die Zerstörung der binären Geschlechterordnung. Schon früh, lange bevor der Begriff 'Gender' eingeführt wurde, griffen die Kommunisten in die angeblich bürgerlichen Geschlechterrollen ein, die aber zu einem großen Teil biologisch fundiert waren (und sind). Erinnert sei an Alexandra Kollontais Experimente mit 'freier Liebe' und anarchischer 'wilder Ehe', an die Vorschlaghammer schleppenden Bergarbeiterinnen in der postrevolutionären Sowjetunion (aber auch an den Sexualkundeunterricht während der ungarischen Räterepublik und Wilhelm Reichs Freudomarxismus!) […] Und wie so Vieles, was im Kommunismus nicht oder unvollständig erreicht oder nur plump verfolgt wurde, wird auch der kommunistische Kampf gegen die menschliche Natur, für den „Neuen Menschen“, im heutigen postmodernen Westen perfektioniert, mit viel subtileren Methoden weitergekämpft. Bleiben wir beim Sport. In der heutigen genderideologisierten Perspektive dürfte die Frage nach Mann oder Frau gar nicht gestellt werden. […] Ganz sicher wurde das Äußere der russischen Schwestern schlicht deshalb spontan als unweiblich empfunden (und von der damals noch geistig halbwegs gesunden westlichen Presse auch so dargestellt), weil die Beiden wie Männer aussahen. […] Das linksradikale Fundament der Gender-Ideologie kann kaum besser demonstriert werden. Es handelt sich um die Rückkehr der Pläne kommunistischer Menschheitsingenieure: Männer sollen sein wie Frauen, Frauen wie Männer, es gibt fünfzehn (oder so) Geschlechter oder eben keines, denen es ist bald eh alles gleichgemacht.“[3]
(siehe auch die Narrative: Totalitarismus, Natürliche Geschlechterordnung, Kulturmarxismus, Gender-Ideologie, Feminismus als Krankheit)

Diskurskoalitionen

Adorján F. Kovács ist Autor beim Blog Cuncti.[4]
Adorján F. Kovács hat bei der Internet- und Blogzeitung Freie Welt Artikel verfasst (Stand: 26.06.2021).[5]
Adorján F. Kovács ist Autor beim Blog Tabula Rasa[6]
Adorján F. Kovács ist Autor bei der Zeitschrift The European[7]
Adorján F. Kovács ist Gastautor im Blog Achse des Guten[8]
Adorján F. Kovács ist Autor im Magazin eigentümlich frei[9]

Publikationen

Unter anderem ist Adorján F. Kovács Herausgeber des Buches

  • Iwan Iljin: Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse

in der Edition Hagia Sophia[10]

Einzelnachweise

  1. Adorján F. Kovács: Über den gewaltsamen Widerstand, in: The European vom 15.02.2018, Link
  2. Adorján F. Kovács: Wer um Gottes Willen wählt infantile Größenwahnsinnige? , in: Freie Welt vom 07.09.2018, Link
  3. Adorján F. Kovács: Das linksradikale Fundament der Gender-Ideologie, in: Tabula Rasa Magazin vom 02.12.2019, Link
  4. Cuncti:Autoren
  5. Die Freie Welt / Unsere Blogger von A bis Z
  6. Link
  7. Link
  8. Link
  9. Link
  10. Edition Hagia Sophia: Iwan Iljin: Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse
Abgerufen von „http://www.diskursatlas.de/index.php?title=Adorján_F._Kovács&oldid=2364