Peter von Steinitz

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Diskursatlas Antifeminismus
Diskursthema:
Sexualität Geschlecht Familie
Bildung
Diskursakteur:
Peter von Steinitz

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Peter von Steinitz ist ein deutscher katholischer Priester und Mitglied beim Opus Dei.

Peter von Steinitz bedient u.a. die antifeministischen Narrative 'Totalitarismus', 'Natürliche Geschlechterordnung' und 'Gender-Ideologie' in verschiedenen Diskursthemen, wie Geschlecht, Familie und Bildung.

Antifeministische Narrative bei Peter von Steinitz

Äußerungen von Peter von Steinitz in antifeministischen Narrativen

  • 21.04.2017: Peter von Steinitz vergleicht im Opus Dei-Magazin Zenit Schwangerschaftsabbrüche mit Menschenopfern:
„Auch heute bringen wir den Götterbildern Rauchopfer dar. Für die Götzen Geld, Sex und Gewalt ist uns kein Opfer zu groß. Und wir opfern auch den Baalen. In der alten Zeit warfen die Menschen ihre Kinder in den Feuerofen des Baal und des Moloch. Heute werden sie – allerdings in viel größerer Zahl – in den Abtreibungskliniken getötet, von Menschen in sauberen Kitteln, sauber und ganz aseptisch. […] was für ein Triumph für den Widersacher Gottes, dass es ihm gelingt, ausgerechnet eine der edelsten Herzensregungen, nämlich die Barmherzigkeit, für seine Zwecke zu missbrauchen. Indem er dafür sorgt, dass aufgrund eines pervertierten Mitleids massenhaft menschliches Leben vernichtet wird, trifft er mitten hinein ins Herz Gottes, aus dem alles Leben stammt. […] In der westlichen Welt empören wir uns wegen der Übergriffe islamistischer Gruppen, die Christen in einigen Ländern das Leben kosten. Was uns aber gar nicht einleuchtet und nie thematisiert wird, ist, dass sich die gläubigen Muslime dort über die moralische Dekadenz in unseren 'entwickelten', angeblich christlichen Ländern entsetzen. Das Wort 'Recht auf Abtreibung' empfinden sie als schockierend.  “[1]
(Netzwerk: Netzwerk Christlicher Antifeminismus; siehe auch Narrative: Lebensschutz, Das Böse, Dekadenz)
  • 30.06.2017: In einem Kommentar zu den Sonntagslesungen schrieb Peter von Steinitz im Magazin Zenit u.a.:
„Was können wir der Gender-Ideologie entgegensetzen? […] Sowohl der Marxismus-Kommunismus im Osten wie die Nazi-Ideologie in Deutschland hatten die Menschen hart im Griff. Die Gender-Ideologie, viel klüger als ihre Vorgängerinnen, macht es auf die sanfte Tour, aber im Griff hat sie die Menschen auch. […] Mit den sanften Mitteln einer angepassten Sprache (George Orwell nannte das „Neusprech“) wird auch die absurdeste Auffassung akzeptiert. […] Aber machen wir uns nichts vor: das Naturrecht ist im Kern nur begründbar, wenn Gott der Schöpfer eine Rolle spielt. Wenn er ausgespielt hat, gibt es in der Tat keinen Grund, warum man gegen den demokratischen Willen der Mehrheit nicht auch wesentliche Dinge der Weltanschauung und der Moral verändern kann. […] Dass jahrhundertelang die Ehe von Mann und Frau als größte Selbstverständlichkeit gegolten hat, auch bei Leuten, die nicht gläubig sind, hängt mit dem Gottesglauben – nicht nur dem christlichen – zusammen. […] was hier geschieht, ist nicht nur eine der sinnfreien Kapriolen der Tagespolitik, hier wird dem Schöpfer mitten ins Gesicht geschlagen. […] Genau wie die vorher gegangenen Ideologien wird auch Gender einmal auf dem Kehrichthaufen der Geschichte landen. Angesagt ist Widerstand statt Mitläufertum.“[2]
(siehe auch Narrative: Neusprech, Gender-Ideologie, Natürliche Geschlechterordnung, Totalitarismus)

Diskurskoalitionen von Peter von Steinitz

Peter Steinitz gehört der Personalprälatur Opus Dei an.[3]

Literatur

  • Peter Wensierski: Die Geheimdiener Gottes, in: Der Spiegel 49/2006 / Spiegel online vom 03.12.2006 Link

Einzelnachweise