Maximilian Krah

Aus Diskursatlas
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diskursatlas Antifeminismus
Diskursthema:
Bevölkerung Geschlecht Familie
Diskursakteur:
Maximilian Krah

Maximilian Krah ist ein Funktionär der Alternative für Deutschland. Krah kandidiert auf Platz drei für die AfD zu den Europawahlen 2019.

Maximilian Krah bedient u.a. die antifeministischen Narrative 'Lautstarke Minderheiten', 'Niedergang der Nation' und 'Gender-Wahn' in verschiedenen Diskursthemen, wie Bevölkerung, Familie und Geschlecht.

Antifeministische Narrative bei Maximilian Krah

Äußerungenen von Maximilian Krah in antifeministischen Narrativen

09.08.2017: Maximilian Krah äußerte sich zur Kultur des Todes in seiner Kolumne 'Hier kräht der Krah' u.a. mit folgenden Worten:

„An deutschen Universitäten gibt es mehr Lehrstühle für »Gender Studies« als für Slawistik. Mutterschaft und Familie gelten in dieser steuerfinanzierten Blase als Teufelszeug zur Unterdrückung der Frau. Und die 'Familienpolitik' lügt bereits, wenn sie sich so bezeichnet. Das Augenmerk der Politik sind nicht intakte, kinderreiche Familien, sondern 24-Stunden-Kinderbetreuung und die »Ehe für alle«. Die Geburtenrate bei einem solchen gesellschaftlichen und politischen Klima liegt bei 1,5 Kinder je Frau. Bei einer derartigen Geburtenrate und gleichzeitiger Masseneinwanderung dauert es nicht lange, bis die Deutschen in Deutschland in der Minderheit sind. Bis dahin wird jeder Versuch, eine Familienpolitik zu etablieren, die diesen Namen auch verdient, von den tonangebenden Eliten bekämpft und verunglimpft werden. Der 2005 verstorbene Papst Johannes Paul II. hatte für diesen Wahnsinn eine Bezeichnung: Kultur des Todes.“[1]
(siehe auch Narrative: Niedergang der Nation, Gender-Wahn, Kultur des Todes)


15.03.2019: Der AfD-Funktionär Maximilian Krah äußerte sich in einer Videoansprache im Deutschland-Kurier zur „erzwungenen Kinderlosigkeit“ u.a. mit den Worten:

„Wenn man aber diesen Angriff auf das Leben der eigenen Kinder [gemeint ist Abtreibung], kombiniert mit der gleichen Zahl an Einwanderer, z.B. eine Umvolkung nennt, dann kommt die Stasi. […] Wieso dieser Hass, wieso dieser Willen, keine Kinder zu haben und die Kinder, die schon da sind [!], dann auch noch abzutreiben? […] Und auch bei den Kindern geht es ums Prinzip. Es geht nämlich darum, dass diese Leute, die bis zum neunten Monat abtreiben wollen oder Frauen gleich Prämien zahlen, wenn sie kinderlos bleiben, dass die von einem tiefen kollektiven und kulturellen Selbsthass getrieben sind. Es geht nicht darum, dass sie keine Menschen haben wollen, weil diese CO2 produzieren, denn dann würden sie auch keine Einwanderung haben wollen, die produzieren genau so viel CO2. Es geht gezielt darum, dass es keine deutschen, französischen oder amerikanischen Kinder sein sollen. Man will einfach die eigene Geschichte, Tradition, die eigenen, die will man nicht, sondern man möchte alles Fremde haben, weil man hofft, dass das Eigene, dass uns ja zu dem gemacht hat, was wir sind, dass das kaputt geht. Es ist ein tiefer Selbsthass einer kleinen, akademischen, aber sehr lauten und sehr mächtigen Minderheit, die darauf abzielt, die darauf, dass wir hier unsere Identität, unsere Heimat, dass wir das verlieren, dass uns geistig zu dem macht, was wir sind. […] Wir wollen einfach leben. Und genau das Leben, in einem physischen Sinn für die Babys und in einem geistigen Sinne uns, die wir unserer Kultur und Tradition verpflichtet sind, das ist unsere Kampfansage an den linken Zeitgeist.“[2]
(siehe auch Narrative: Umvolkung, Linker Selbsthass, Lautstarke Minderheiten, Lebensschutz)

Antifeministische Diskurskoalitionen von Maximilian Krah

Piusbruderschaft Sankt Pius X.

Maximilian Krah gab an, seit 2005, dem Zeitpunkt der Zulassung als Rechtsanwalt, für die Piusbruderschaft Sankt Pius X. zu arbeiten.

Nach Recherchen des Spiegels managte Maximilian Krah 2008 Millionentransaktionen für die Piusbruderschaft Sankt Pius X.. Krah "kümmerte sich 2008 im Auftrag der Piusbruderschaft [...] um die Übernahme einer Erbschaft in zweistelliger Millionenhöhe (in der österreichischen Presse war von 60 Millionen Euro die Rede). Dazu errichtete der Rechtsanwalt eine diskrete Firma im Fürstentum Liechtenstein, eine Privatstiftung in Wien sowie eine kleine Aktiengesellschaft in der Schweiz. Ziel der Aktion war unter anderem, Steuern zu sparen."[3]

Deutschland-Kurier

Maximilian Krah war Kolumnist des Deutschland-Kurier('Hier kräht der Krah')[4] und verfasste dort mindestens 44 Kolumnen. Für die inzwischen eingestellte Zeitung führt Maximilian Krah die Kolumne online im Videoformat fort.[5]

Sonstige Aktivitäten

Maximilian Krah nahm als Referent (neben Angelika Barbe, Peter Feist, Alexander Gauland, Benedikt Kaiser, Caroline Sommerfeld, Eberhard Straub und Thor von Waldstein) Ende Januar 2019 in der Winterakademie des Instituts für Staatspolitik mit dem Tagungsthema Volk teil.[6]

Maximilian Krah traf sich am Rand des World Congress of Families in Verona 2019 mit dem Innenminister von Italien, Matteo Salvini (LEGA), dem Generalsekretären der Partei Rassemblement National, Nicolos Bay und der Familienministerin von Ungarn, Katalin Novak: „Die Begegnungen mit Matteo Salvini, Nicolas Bay und Katalin Novak waren für mich ermutigend: Sie zeigen, dass wir in Europa nicht allein stehen und es eine breite Koalition des gesunden Menschenverstandes gibt. Matteo Salvini ist eine europäische Leitfigur für uns Konservative“[7]

Einzelnachweise