Komplementarität der Geschlechter

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Diskursatlas Antifeminismus
Diskursthema:
Sexualität Geschlecht Familie
Bildung Gleichstellung
Narrativ:
Komplementarität der Geschlechter

Der Ausdruck Komplementarität der Geschlechter findet als antifeministisches Narrativ Anwendung in den Diskursthemen Sexualität, Bildung, Familie, Geschlecht und Gleichstellung

Geschichte und Bedeutung des antifeministischen Narrativs Komplementarität der Geschlechter

Unter Komplementarität der Geschlechter ist die These zu verstehen, dass Frauen und Männer nicht gleich sind, sondern sich wesenhaft ergänzen.

Geschichte des antifeministischen Narrativs Komplementarität der Geschlechter

Zur gesellschaftlichen Konstruktion des Zwei-Geschlechter-Modells

Nach Thomas Laquer setzte sich die Idee der fundamentalen Unterschiedlichkeit von Mann und Frau, das Modell der "Zweigeschlechtigkeit", erst ab dem 18. Jahrhundert durch. Zuvor dominierten anatomische Modelle, die den Penis als "umgestülpte" Vagina interpretierten, also von einem Geschlecht ("Ein-Geschlechter-Modell") ausgingen. Die Unterschiedlichkeit (Polarisierung) wurde ab Ende des 18. Jahrhundert zugleich als Komplementarität gedacht. Karin Hausen konnte bereits 1976 anhand von Lexika-Einträgen den Wandel in der Auffassung der "Geschlechtscharaktere" zeigen.[1]

Fichtes Sittenlehre und sein Einfluss auf die deutsche Gesetzgebung

Barbara Schaeffer-Hegel wies darauf hin, dass die zweihundert Jahre alten ideengeschichtlichen Entwürfe der Komplentarität der Geschlechter bis in die 1970er Jahre die Gesetzgebung in Deutschland bestimmten.[2] Bis 1977 basierten in der Bundesrepublik Deutschland die Ehegesetze auf dem Ansatz der Komplementarität von Männern und Frauen, wie J. G. Fichte sie in seinen Sittengesetzen Ende des 18. Jahrhunderts ausgearbeitet hatte. „Die unverheiratete Person ist nur zur Hälfte Mensch“[3] behauptete Fichte 1798 und folgert: "Es ist die absolute Bestimmung eines jeden Individuums beider Geschlechter, sich zu verehelichen."[4]

In den „Grundlagen des Naturrechts“[5] geht Fichte davon aus, dass alle Gattungen der gesamten organischen Natur in einen weiblichen und einen männlichen Teil gespalten seien. Die die Gattung bildende Kraft teilt sich in einen leidenden Geschlechtstrieb, verkörpert durch die Frau, und einen tätigen Geschlechtstrieb, verkörpert durch den Mann[6]. Der Zweck dieses Naturtriebes sei die Fortpflanzung.

Der Geschlechtstrieb der Frau sei nach Fichte in der Keuschheit und in der Ehe zu veredeln:

"Der Geschlechtstrieb des Weibes in seiner Rohheit ist das widrigste, und ekelhafteste, was es in der Natur gibt; und zugleich zeigt er die absolute Abwesenheit aller Sittlichkeit. Die Unkeuschheit des Herzens beim Weibe, welche eben darin liegt, dass der Geschlechtstrieb sich in ihr unmittelbar äußert, wenn er auch aus anderweitigen Gründen nie in Handlungen ausbräche, ist die Grundlage zu allen Lastern; dagegen die weibliche Reinigkeit und Keuschheit, die eben darin besteht, dass ihr Geschlechtstrieb sich nie als solcher, sondern nur in der Gestalt der Liebe zeige, die Quelle alles Edlen und Großen in der weiblichen Seele. Für das Weib ist Keuschheit das Prinzip aller Moralität.“ (Fichte 1798, 327) „Ihre eigene Würde beruht darauf, dass sie ganz, so wie sie lebt, und ist, ihres Mannes sei, und sich ohne Vorbehalt an ihn und in ihm verloren habe. Das Geringste, was daraus folgt, ist, dass sie ihm ihr Vermögen und alle ihre Rechte abtrete, und mit ihm ziehe. Nur mit ihm vereinigt, nur unter seinen Augen, und in seinen Geschäften, hat sie noch Leben, und Tätigkeit. Sie hat aufgehört, das Leben eines Individuums zu führen; ihr Leben ist ein Teil seines Lebens geworden, (dies wird trefflich dadurch bezeichnet, dass sie den Namen des Mannes annimmt.)“[7]

Der Staat dürfe daher nicht mehr die Ehegattin "als eine juridische Person zu betrachten":

„In dem Begriffe der Ehe liegt die ungebegrenzteste Unterwerfung der Frau unter dem Willen des Mannes; nicht aus einem juridischen, sondern aus einem moralischen Grunde. Sie muss sich unterwerfen um ihrer eignen Ehre willen. – Die Frau gehört nicht sich selbst an, sondern dem Manne. Indem der Staat die Ehe, d. i. gerade dieses ihm wohlbekannte, nicht durch ihn sondern durch etwas Höheres als er begründete Verhältnis anerkennt, tut er Verzicht darauf, das Weib von nun an als eine juridische Person zu betrachten. Der Mann tritt ganz an ihrer Stelle; sie ist durch ihre Verheiratung für den Staat ganz vernichtet, zufolge ihres eignen notwendigen Willens, den der Staat garantiert hat. Der Mann wird ihre Garantie bei dem Staate; er wird ihr rechtlicher Vormund; er lebt in allem ihr öffentliches Leben; und sie behält lediglich ein häusliches Leben übrig.“[8]

Auf der Grundlage von Fichtes Ausführungen wurde nach Barbara Schaeffer-Hegel das weitgehend liberale Eherecht in Preußen im 19. Jahrhundert nach und nach abgeschafft:

„Der Widerstand vor allem bürgerlicher und großbürgerlicher Honoratioren gegen das freizügige Eherecht wuchs mit der Politik der Restauration der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In den dreißiger Jahren [des 19. Jahrhunderts] wurde es in einem langwierigen Revisionsprozess im konservativen Sinne modifiziert, u. a. unter dem Einfluss von Fichtes rechtsphilosophischer Argumentation. Indem er die Ehe als eine zwar weltliche, aber doch mit höheren naturrechtlichen Weihen ausgestattete Institution wieder vom Willen und der Zustimmung der Ehepartner unabhängig machte, rettete Fichte die wesentlichen Merkmale des Sakramentsprinzips der Ehe, ohne dessen religiöse Verankerung zu übernehmen. Die seit 1850 rechtswirksame reaktionäre Novellierung des Eherechts wurde in wichtigen Punkten, insbesondere was den Institutionencharakter der Ehe und was die Rechtsminderungen der Ehefrau anbelangt, in das bürgerliche Gesetzbuch von 1900 übernommen und besaß mit seinen wesentlichen Bestimmungen bis 1977 auch in der alten Bundesrepublik Gültigkeit.“[9]

Bedeutung des antifeministischen Narrativs Komplementarität der Geschlechter

Die Geschlechterforschung geht heute davon aus, dass ein binäres und vor allem ein komplementäres Geschlechtermodell irreführend sei. Inzwischen wird bspw. im Auftrag der deutschen Bundesregierung untersucht, "wie der rechtliche Schutz und die Anerkennung der Vielfalt von körperlichen Geschlechtsentwicklungen, Geschlechtsidentitäten und des Geschlechtsausdrucks, insbesondere Inter- und Transgeschlechtlichkeit, in Deutschland vor dem Hintergrund der Grund- und Menschenrechte verbessert werden" könne.[10]

Das Narrativ der Komplementarität der Geschlechter bietet die vermeintliche Möglichkeit, sich gegen aktuelle Forschungsergebnisse zu immunisieren.

Heteronormative Argumentationsmuster basieren auf der sogenannten Komplementaritätsthese: Männer und Frauen seien komplementär, das heißt, sie würden sich ergänzen, daher sei eine Ehe nur zwischen Mann und Frau sinnvoll. Zweck der Ehe sei die Gründung einer Familie als Keimzelle der Nation. Auch bräuchten Kinder sowohl eine Mutter als auch einen Vater, sie würden sonst erkranken (Parental Alienation Syndrome). Die sittengesetzlichen Ideen / Narrative von Fichte sind also auch heute noch in antifeministischen Diskurskoalitionen vorhanden.

Vertreten werden Komplementaritätsansätze unter anderem im religiösen Fundamentalismus, also zum Beispiel im islamischen Fundamentalismus[11] oder im christlichen Fundamentalismus[12], aber auch im völkischen Nationalismus bspw. der NSDAP[13] oder dem rechten Rand der AfD[14]

Äußerungen im antifeministischen Narrativ Komplementartität der Geschlechter

  • Adolf Hitler hatte in seiner Rede an die deutsche Frau die Komplementarität der Geschlechter mehrfach betont[15]: „die große Welt des Mannes“ und „die kleine Welt der Frau“ ergänzen sich, sollen sich jedoch nicht überschneiden: „Diese beiden Welten stehen sich daher nie entgegen. Sie ergänzen sich gegenseitig, sie gehören zusammen, wie Mann und Frau zusammengehören.“ Das „Empfinden und vor allem das Gemüt der Frau hat zu allen Zeiten ergänzend auf den Geist des Mannes gewirkt“; dieser Instinkt wirke gegen den „klügelnde[n] Verstand“ von „labilen“, „irregleiteten“ Männern. Aus der „Frauen-Welt“ „der Sorgen“ konnte sich erst die „Welt des Mannes bilden“. Die „Vorsehung“ bzw. „Gott“ habe Mann und Frau „zusammengefügt“.
(siehe auch Narrativ: Ewiger weiblicher Instinkt)


  • In einem "Statement der Gruppe wuestenstrom e.V. zum Thema Homosexualität" formulierte Markus Hoffmann zusammen mit anderen im Jahr 2011 unter anderem:
"Jeder von uns stand und steht in seinem Leben vor der Frage, warum Gott uns die Homosexualität zugemutet hat. Manche stehen vor der Frage, warum sich nichts an ihrer sexuellen Orientierung ändert. [...] Über die Jahre und in ehrlicher Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift haben wir erkannt: wir können unsere Homosexualität nicht einfach ausleben [...] Sexualität erfüllt sich dabei im Sinne der Heiligen Schrift im Gegenüber und in der Einheit von Mann und Frau. [...] Jesus fordert mit seinem Verweis auf den Anfang und die ursprüngliche Bestimmung den Menschen vielmehr heraus, sich auf das von Gott in die Schöpfung gegebene Geheimnis des ebenbildlichen Seins, wie es in der leiblichen Einheit von Mann und Frau zu Tage tritt, einzulassen."[16]
(siehe auch Narrative Natürliche Geschlechterordnung)


  • Markus Hoffmann formuliert im Artikel "Sexualität fällt nicht vom Himmel" zur Frage "Wie sich Sexualität entwickelt und wie die Entwicklung von Sexualität unterstützt werden kann" in Weißes Kreuz im November 2012 unter anderem die Thesen:
"Gelingende Sexualität setzt Stabilität in der geschlechtlichen Identität als Frau oder Mann voraus. [...] Kommt es [...] durch Unterversorgung oder durch die emotionale Beziehung zur Mutter zu Irritationen, kann dies zu einer frühen Entfremdung vom eigenen Geschlechtskörper führen. Im Extremfall wird dabei der Körper als Feind erlebt, auf den man sich nicht verlassen kann, was zu erheblichen Störungen der Geschlechtsidentität, bis hin zum Wunsch nach Annahme eines anderen Geschlechts führen kann. [...] So steht das Mädchen, das am Beginn des Lebens in enger, emotionaler Gemeinschaft mit der Mutter lebt, vor der Aufgabe, eine kritische Distanz zur Mutter aufzubauen, damit es sich als eigenständige Person wahrnehmen kann. Hierzu braucht das Mädchen die Präsenz des Vaters, der das Mädchen an das Erleben eigener Selbständigkeit heranführt, indem er dem werdenden Frausein seiner Tochter würdigend begegnet und sie damit in der Eigenständigkeit ihres Personseins bestätigt. [...] Der Junge dagegen muss von der Mutter angstfrei zum Vater hin entlassen werden, damit er dort seine Identität aushandeln kann. [...] Je sicherer sich eine Frau oder ein Mann ihrer oder seiner geschlechtlichen Identität ist, desto eher können er oder sie sich nun dem fremden, dem anderen Geschlecht öffnen. Sicher ist das auch mit der Frage verbunden, ob man die heterosexuelle Passage schafft. [...] Die Öffnung gegenüber dem fremden Geschlecht hängt schließlich auch von der Frage ab, wie die Beziehung zu Vater und Mutter als Nicht-Geschlechtsgleichen erlebt wurde. [...] D.h., der junge Mensch greift beim Hineinwachsen in die Heterosexualität auf die Entwicklung der psychischen Geschlechtsidentität und die damit erfahrenen Beziehungen zurück. Sexuelle Entwicklung, das wird hiermit deutlich, fällt wahrlich nicht vom Himmel, sondern wird sensibel in der Kommunikation von Beziehungen erworben. Wer Sexualität auf sexuelle Aufklärung oder den Erwerb körperbezogenen Sexualverhaltens verkürzt, geht damit an der Wirklichkeit der sexuellen Entwicklung in Kindheit und Jugend vorbei."[17]
(siehe auch Narrative Homosexualität als Krankheit, Parental Alienation Syndrome)


  • Gabriele Kuby schrieb 2012 im Kapitel Kapitel "Die schiefe Ebene zum Totalitarismus in neuem Gewand" ihres Buches "Die globale sexuelle Revolution:
"Der heraufziehende Totalitarismus des 21. Jahrhunderts trägt ein anderes Kostüm als im 20. Jahrhundert, keinen Schnurrbart, keine Stiefel [...] Es entsteht ein Meinungsstrom, der so mächtig wird, dass die Menschen ihren eigenen Wahrnehmung nicht mehr trauen und bereit werden, Ideologien an ihre Stelle zu setzen, sogar solche, die jeder mit eige nen Augen und eigener Erfahrung als Lüge erkennen kann – die Leugnung der Geschlechtspolarität von Mann und Frau."[18]
(siehe auch Narrative Dritter Totalitarismus, Gender-Ideologie)


»Ein Staat, der so auf der Kippe steht, was das eigene Reproduktionsverhalten der Bevölkerung angeht, der muss doch, wenn er noch irgendwo an Selbsterhalt und Zukunft denkt […] dann müsste er doch das Geld dahin investieren, wo er die Gewissheit hat, dass in den zentralen Bereichen der Zukunftsfähigkeit das Geld hinkommt, also in die Verbindung von Frau und Mann. [...] Es ist so, dass bei homosexuellen Menschen Sexualität zentral ist und im Vordergrund steht. […] Bei der Synthese von Frau und Mann, bei der erlebten Polarität des Lebens, da geht es noch um etwas anderes. Da geht es darum, dass diese Polarität der Keimzelle der Höherentwicklung des Menschen dient.«[19])
(siehe auch Narrative: Niedergang der Nation, Homosexuelle Promiskutität, Keimzelle der Nation, Kulturvolk)


"dass die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau in allen Kulturen und Zeiten zwar qualitativ höchst unterschiedlich war – Frauen hatten andere Rechte und Pflichten als Männer –, dass aber die Verteilung von Rechten und Pflichten, von Privilegien und Lasten, immer ausgeglichen und gerecht war. [...] Scheidungen und Trennungen sollten rechtlich erschwert, die Gründung von Familien mit Kindern erleichtert werden. Die herrschende Politik verklärt den beschleunigten Verfall unserer Gesellschaft mit Schwachsinnsbegriffen wie „Regenbogenfamilie“ oder „Patchworkfamilie“. Familie ist die Ehe aus Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, und sonst nichts."[20]
(siehe auch Narrativ: Niedergang der Nation)


  • Die katholische Aktivistin Gabriele Kuby rief im Dezember 2012 in Kath.net zum Widerstand gegen die Broschüre des österreichischen Unterrichtsministeriums „Ganz schön intim: Sexualerziehung für 6-12-Jährige“ auf, u.a. mit der Begründung:
"Die gesamte Sexualpädagogik nicht nur in Österreich, sondern in allen deutschsprachigen Ländern und darüber hinaus betreibt die Frühsexualisierung von Kindern und die Auflösung der sexuellen Normen, welche Familie überhaupt erst möglich machen und stabilisieren: die monogame Beziehung zwischen Mann und Frau, die bereit sind, Kindern das Leben zu schenken und sie zu erziehen. [...] Es geht darum, die natürlichen Empfindungen der Kinder von klein auf umzukonditionieren, damit sie jede Form der Sexualität (schwul, lesbisch, bi-, trans-, metro-sexuell – Anal- und Oralsex) als gleichwertig empfinden."[21]
(siehe auch Narrative Frühsexualisierung, Natürliche Geschlechterordnung, Umerziehug)


"Das Fundament jeder Gemeinschaft ist da, wo Leben beginnt: in der Ehe. Dort versprechen sich ein Mann und eine Frau ihr ganzes Leben als eine Familie zu teilen; dort besiegeln sie ihre Liebe als ein Fleisch. Sie bezeugen damit Treue und Einheit in der Verschiedenheit, in einer lebenslangen Gemeinschaft. Damit geben sie ihren Kindern das, worauf alle Menschen Anspruch haben: auf die treue Liebe desjenigen Mannes und derjenigen Frau, die ihnen das Leben schenkten, ihres Vaters, ihrer Mutter. Intakte, lebendige Ehen verlangen viel von Ehepartnern; aber gefährdete Ehen verlangen noch mehr, und zwar von der gesamten Gesellschaft! Eine zivilisierte Kultur schützt deswegen die Ehe und mit ihr die ganze Gesellschaft. Sie fördert die Treue und betrachtet Sex außerhalb der Ehe als Missbrauch. Sie schützt vor Pornografie, Promiskuität und Scheidungen; und sie schützt, indem sie jedem Versuch, die Ehe umzudefinieren, die Stirn bietet: weder gleichgeschlechtliche, noch Gruppenbindungen, weder sexuell offene, noch zeitlich befristete Gemeinschaften sind als Ehen anzuerkennen."[22]
(siehe auch Narrative: Keimzelle der Nation, Kinder brauchen Vater und Mutter, Promiskuität, Traditionelle Familie)


  • Dominik Klenk verfasste 2006 das Editorial der Ausgabe Nr.5 des Magazins Salzkorn der Offensive Junger Christen mit dem Titel "Haargenau als Mann und Frau. Wie die Gender-Perspektive versucht, die Geschlechterpolarität umzubürsten":
"Im 20. Jahrhundert haben die Gott-ist-tot-Kräfte das autonome Individuum erfolgreich zum Zentrum des Denkens gemacht. Das einzige, was in dieser Welt noch offensichtlich auf Gott hinweist, ist sein Ebenbild - verkörpert in der Polarität von Mann und Frau. Diese Ebenbildlichkeit jetzt durch die Auflösung der Zweigeschlechtlichkeit abzuschaffen, scheint da nur der nächste folgerichtige Schritt zu sein. [...] Der Schmerz der Ungleichheit der Geschlechter gebiert den Wahn der Gleichheit der Geschlechter. Die Gleichheit, die hier gemeint wird, ist aber nicht mehr geschöpflich komplementär, polar und ergänzend, sondern gewissermassen abstrakt geschlechtslos. [...] Was also ist zu tun, damit diese schleichende Revolution die 'Landkarten in unseren Köpfen' nicht einfach umschreiben kann? Es ist zuallererst wichtig, das Verwirrspiel der Gender-Aktivisten zu durchschauen. Dort, wo wir der Forderung des Gender-Mainstreaming begegnen, egal ob an Schulen, in Kirchen, im gesellschaftlichen oder im politischen Kontext, gilt es wach zu sein, nachzufragen und ggf. eine klare Position zu beziehen."[23]
(siehe auch Narrativ: Gleichheitswahn)


"In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Schleswig-Holstein und Thüringen wird in der Bildungspolitik die schulische Sexualerziehung mehr und mehr an Gender Mainstreaming ausgerichtet. [...] Das Programm zielt auf Frühsexualisierung. [...] Gender ist eine Pseudowissenschaft. [...] »Gender« zerstört die binäre Geschlechterordnung, die Heterosexualität als Norm, die Ehe als Bund von Mann und Frau, die traditionelle Familie und die Unverfügbarkeit des Kindes vor und nach der Geburt. [...] Die Genderideologie muss verschwinden. [...] Die Politik bezeichnet das Gender Mainstreaming auch als »Querschnittaufgabe«. Das zeigt, worum es geht: um die klassisch totalitäre Durchsetzung einer neuen Ideologie."[24]
(siehe auch Narrative: Frühsexualisierung, Pseudowissenschaft Gender-Studies, Traditionelle Familie, Gender-Ideologie, Dritter Totalitarismus)


  • Im Bundestagswahlprogramm der AfD heißt es:
"Steuerverschwendung durch „Gender-Forschung“ beenden: Die „Gender-Forschung“ ist keine seriöse Wissenschaft, sondern folgt der ideologischen Vorgabe, dass das natürliche Geschlecht (Sex) und das soziale Geschlecht (Gender) voneinander völlig unabhängig seien. Ziel ist letztlich die Abschaffung der natürlichen Geschlechterpolarität. Bund und Länder dürfen keine Mittel für die „Gender-Forschung“ mehr bereitstellen und keine „Gender-Professuren“ mehr besetzen. Bestehende Förderlinien sollen beendet werden, die der „Gender-Ideologie“ verpflichteten „Gleichstellungsbeauftragten“ an den Universitäten sind abzuschaffen."[25]
(siehe auch Narrative: Pseudowissenschaft Gender-Studies, Gender-Ideologie)


  • In einem Artikel für das Magazin vom Weißen Kreuz zum Zusammenhang von "Depression, sexuelle Störung und Beziehung" resümiert Markus Hoffmann 2017:
"Die Abfolge der Arbeitswege basiert auf einer Logik, die für den Zusammenhang jeder psychischen Erkrankung, Paarbeziehung und Sexualität gelten sollte: An oberster Stelle muss immer die Stabilisierung der Beziehung stehen und die Aneignung der Krankheit durch eine gemeinsame Definition (we-disease). Ist die Beziehung stabil, dann kann man sich in der Beratung der sexuellen Störung zuwenden."[26]


  • In einem Beitrag zur "Ehe für alle" auf der Internetpräsenz des Fontis-Verlages schreibt die Familienberaterin Regula Lehmann im August 2017 u.a.:
"Eine Minderheit profitiert von ihrer Opferrolle. Wer nicht kooperiert, steht unter Diskriminierungsverdacht. Eine schweigende Mehrheit beugt sich – gegen besseres Wissen und wissenschaftliche Erkenntnisse – der Political Correctness des 21. Jahrhunderts. [...] Was viele Gutmenschen für das Ei des Kolumbus halten, ist letztlich eine Fata Morgana. [...] Die Geschichte des Sündenfalls zeigt auf, was dem Machtstreben und der Diskriminierung tatsächlich zugrunde liegt. Die liebende Einheit von Mann und Frau wird durch die Einflüsterungen der Schlange zum Geschlechterkampf. Dagegen helfen die ausgefeiltesten Gleichstellungsprogramme nichts. [...] Gottes Programm zur Bekämpfung von Diskriminierung und Abwertung heißt nicht Gleichmacherei oder „Gleichbehandlung der Geschlechter“, sondern „Versöhnung“. [...] Einen Frieden zwischen Mann und Frau, der die schöpfungsgemäße Spannung zwischen den Geschlechtern bejaht und fruchtbar macht. Heilung und Widerherstellung statt Flucht in eine triebgesteuerte und im Grunde zutiefst menschenverachtende Sexualität. [...] Was unsere Gesellschaft braucht, ist nicht „Ehe für Alle“, sondern „Christus für Alle“."[27]
(siehe auch Narrative: Lautstarke Minderheit, Gutmenschen, Political Correctness, Gleichmacherei, Promiskuität)


  • André Barmettler schrieb in der Schweizer Expresszeitung einen Artikel zur "Zerstörung" der "traditionllen Familie". Dieser Artikel erschien in der Leseprobe aus Ausgabe Nr. 12/2017 und wurde mehrfach gespieget, u.a. am 11. Februar 2018 von Epoch Times. Im Artikel heißt es unter anderem:
"Die traditionelle Familie wird durch den modernen Feminismus zerstört. [...] Im Feminismus geht es darum, den Mann zu besiegen, anstatt ihn als einen komplementären Partner zu sehen. Die Familie ist seit jeher die wichtigste Keimzelle und stärkste Stütze der Gesellschaft. [...] Auf sich alleine gestellt war es einem Elternteil in der rauen Wildnis Nordeuropas nahezu unmöglich, ein Kind am Leben zu erhalten. Deshalb mussten Frauen und Männer damals als Einheit zusammenarbeiten, um die Chance auf das Überleben ihrer Kinder zu erhöhen. [...] Die Familie war ein entscheidender evolutionärer Schritt des Homo Sapiens. Er wurde durch äußere Umstände dazu gezwungen, nicht mehr allein seinen niederen Trieben zu folgen, sondern sich um seine Mitmenschen zu kümmern, damit diese den Winter überlebten. Neben Mitgefühl und Moral entwickelten die nordischen Völker zudem eine neue, völlig abstrakte Form des Denkens: die Zukunftsplanung. [...] Doch auch heute sind Mutter und Vater unverzichtbar, um das volle Potenzial eines Kinds zu entfalten. Der Vater lehrte seinem Nachwuchs Disziplin, logisches Denken und praktische Fähigkeiten – damals überlebenswichtig, doch heute ebenfalls nichts, auf das man einfach so verzichten könnte. Von ihrer Mutter erhielten Kinder Liebe und Fürsorge, die Fähigkeit zu Empathie und Mitgefühl, die sie bald auch gegenüber Menschen zeigten, die nicht Teil der Familie waren. Man könnte sagen: Der Mann war schon immer der „Kopf“ und die Frau „das Herz“ der Familie – nur im Verbund war man stark. [...] In der Familie wurde die Frau nie als schwächeres Geschlecht behandelt. Sie war unverzichtbar und wurde von ihrem Partner als komplementäres Gegenstück wertgeschätzt. [...] Feminismus hat die traditionelle Familie aus Mutter, Vater und Kind(ern) zu einem unter vielen möglichen Lebensmodellen herab gewürdigt. Der gesellschaftliche Druck auf Frauen, arbeiten zu gehen, und ihre natürliche und erfüllende Rolle als Mutter aufzugeben, ist heutzutage grösser denn je. [...] Wir sehen uns bereits einer entwurzelten, orientierungslosen und dadurch leicht kontrollierbaren Generation gegenüber, die die Teile-und-Herrsche-Strategie des Feminismus verinnerlicht hat. Was ursprünglich aus dem Marxismus stammende Ideen in unserer Gesellschaft bewirkt haben, ist aus anthropologischer Sicht eigentlich kaum vorstellbar: Die neue Generation hat sich zu großen Teilen freiwillig dazu entschieden, ihr Jahrtausende altes Erbe aufzugeben und kinderlos zu bleiben."[28]
(siehe auch Narrative: Keimzelle der Nation, Europäische Hochkultur, Familienoberhaupt Mann, Ewiger weiblicher Instinkt, Natürliche Geschlechterordnung, Kinder brauchen Vater und Mutter, Kulturmarxismus)


"Das natürliche Verhältnis zwischen den Geschlechtern ist weniger ein Kampf, sondern eine spezifische Polarität, die das faszinierende Fluidum ausmacht, das beide Seiten zueinander zieht. Wenn man diese Polarität schwächt oder gar abtötet, vernichtet man auch die Anziehungskraft des Eros. Ich bin überzeugt, daß es wesensmäßige Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt, die wir nicht überwinden, sondern kultivieren sollten. [...] Wehrhaftigkeit, Weisheit und Führung beim Mann - Intuition, Sanftmut und Hingabe bei der Frau, um nur ein paar wenige zu nennen."[29]
(siehe auch Narrative: Natürliche Geschlechterordnung, Soldatische Männlichkeit, Weibliche Intuition)


  • Im AfD-Wahlprogramm des Landesverbandes Hessen heißt es 2018 u.a.:
„Im Rahmen des Gender-Mainstreamings werden naturgegebene Unterschiede zwischen den Geschlechtern bestritten. Das angeblich im Elternhaus geprägte Rollenverständnis von Mann und Frau soll durch staatlich geförderte Umerziehungsprogramme in Kindergärten und Schulen systematisch „korrigiert“ werden. [...] Hinter der angeblichen Sensibilisierung für vielfältige Lebensformen verbirgt sich ein Paradigmenwechsel: Frühsexualisierung und Umerziehung vom ersten Bilderbuch bis zum Abitur als bedingunslose Akzeptanz aller Sexualitätsvariationen. Wer Bedenken äußert oder gar am traditionellen Familienbild in Schulbüchern festhalten will, gilt schnell als homophob. Dabei verletzt die Verordnung das Indoktrinationsverbot, demzufolge die staatliche Schule jede einseitige Einflussnahme auf die Schüler zu unterlassen hat. Wir sind für eine ideologiefreie Schulpolitik in allen Unterrichtsfächern. Wir wenden uns entschieden gegen eine Frühsexualisierung in Kindergarten und Schule. Den Glaubenssätzen der Gender-Ideologie, dass Mann und Frau nur gesellschaftliche Konstrukte seien, stellen wir uns entschieden entgegen. Jeder Sexualkundeunterricht muss auf den christlichen Wurzeln unseres Landes basieren. Die Vater-Mutter-Kind-Konstellation muss als Keimzelle unserer Gesellschaft erhalten bleiben. […] Wir lassen es nicht länger zu, dass unsere deutsche Sprache durch geschlechterneutrale Worterfindungen oder Wortergänzungen vergewaltigt wird.“[30]
(siehe auch Narrative: Umerziehung, Frühsexualisierung, Traditionelle Familie, Indoktrination von Kindern, Gender-Ideologie, Natürliche Geschlechterordnung, Keimzelle der Nation, Vergewaltigung der Sprache)

Verkettung mit anderen antifeministischen Narrativen

Die oben genannten Äußerungen zeigen, dass das Narrativ Komplementarität der Geschlechter mit folgenden Narrativen verkettet ist, die ebenfalls als „antifeministisch“ identifiziert wurden. Hierbei ist zu beachten, dass ein Ausdruck verschiedene Bedeutungen haben und für verschiedene Erzählungen - also für verschiedene Narrative - stehen kann. Daher findet hier nicht der Ausdruck an sich, sondern eine bestimmte Lesart dieses Ausdruck, ein bestimmtes Narrativ, nämlich das antifeministische Narrativ, Beachtung.

Literatur

  • Nina Althoff/ Greta Schabram/ Petra Follmar-Otto (Deutsches Institut für Menschenrechte) (Januar 2017): Gutachten: Geschlechtervielfalt im Recht. Status quo und Entwicklung von Regelungsmodellen zur Anerkennung und zum Schutz von Geschlechtervielfalt. Begleitmaterial zur Interministeriellen Arbeitsgruppe Inter- & Transsexualität – Band 8, hrsg. v. Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin PDF
  • Johann Gottlieb Fichte, (1796/ 1960): „Grundlage des Naturrechts nach Prinzipien der Wissenschaftslehre“, Hamburg
  • Johann Gottlieb Fichte, (1798/ 1963): „Das System der Sittenlehre nach den Prinzipien der Wissenschaftslehre“, Hamburg
  • Barbara Schaeffer-Hegel, (1996): „Säulen des Patriarchats. Zur Kritik patriarchaler Konzepte von Wissenschaft – Weiblichkeit – Sexualität und Macht, Pfaffenweiler
  • Karin Hausen, (1976): Die Polarisierung der "Geschlechtscharaktere". Eine Spiegelung der Dissoziation von Erwerbs- und Familienleben, in: Werner Conze ( 1976) (Hrsg.): Sozialgeschichte der Familie in der Neuzeit Europas. Neue Forschungen, Stuttgart, S. 363-393
  • Thomas Laquer (1990): Making Sex: Body and Gender from the Greeks to Freud, Cambridge Mass. (deutsch: Thomas Laquer 1992: Auf den Leib geschrieben. Die Inszenierung der Geschlechter von der Antike bis Freud, Frankfurt/Main u. New York

Einzelnachweise

  1. Karin Hausen, (1976): Die Polarisierung der "Geschlechtscharaktere". Eine Spiegelung der Dissoziation von Erwerbs- und Familienleben, in: Werner Conze ( 1976) (Hrsg.): Sozialgeschichte der Familie in der Neuzeit Europas. Neue Forschungen, Stuttgart, S. 363-393
  2. Barbara Schaeffer-Hegel (1996): Säulen des Patriarchats. Zur Kritik patriarchaler Konzepte von Wissenschaft – Weiblichkeit – Sexualität und Macht, Pfaffenweiler
  3. Johann Gottlieb Fichte (1798/ 1963): Das System der Sittenlehre nach den Prinzipien der Wissenschaftslehre, Hamburg, 330
  4. ebd.
  5. Johann Gottlieb Fichte (1796/ 1960): Grundlage des Naturrechts nach Prinzipien der Wissenschaftslehre, Hamburg
  6. Fichte 1796: 288ff.
  7. Fichte 1796: 306f.
  8. Fichte 1796: 320
  9. Schaeffer-Hegel: 134f.
  10. [https://www.bmfsfj.de/blob/114066/8a02a557eab695bf7179ff2e92d0ab28/imag-band-8-geschlechtervielfalt-im-recht-data.pdf Nina Althoff/ Greta Schabram/ Petra Follmar-Otto (Deutsches Institut für Menschenrechte) (Januar 2017): Gutachten: Geschlechtervielfalt im Recht. Status quo und Entwicklung von Regelungsmodellen zur Anerkennung und zum Schutz von Geschlechtervielfalt. Begleitmaterial zur Interministeriellen Arbeitsgruppe Inter- & Transsexualität – Band 8, hrsg. v. Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin]
  11. Thomas Pany: "Komplementarität" statt Gleichheit. Tunesien: Islamisten versuchen eine Neukonzeption der Rechte der Frauen, in: Telepolis vom 10.08.2012
  12. Britta Dörre: „Komplementarität von Mann und Frau hilft uns, das göttliche Mysterium zu verstehen“. Vortrag von Kardinal Müller, in: Zenit vom 20.11.2014
  13. Bspw. Hitler in seiner Rede an die deutschen Frauen (Hitler, Adolf 1934: Der Führer an die deutschen Frauen, in: Reden an die deutsche Frau, Berlin-Tempelhof 1934)
  14. Bspw. Björn Höcke von der Erfurter Resolution (Höcke, Björn (2014): Ansprache während des Weihnachtsfests der Jungen Alternative Baden-Württemberg am 22. 12. 2014 in Stuttgart, ab 40:17) oder Hans-Thomas Tillschneider von der Patriotischen Plattform ([1])
  15. Hitler, Adolf 1934: Der Führer an die deutschen Frauen, in: Reden an die deutsche Frau, Berlin-Tempelhof 1934
  16. Statement der Gruppe wuestenstrom e.V. zum Thema Homosexualität, dokumentiert in: Kirchefuermorgen.de vom 24. Oktober 2011
  17. Markus Hoffmann: Sexualität fällt nicht vom Himmel. Wie sich Sexualität entwickelt und wie die Entwicklung von Sexualität unterstützt werden kann, in: Weißes Kreuz Nr. 52, IV/2012, S. 6-8
  18. Gabriele Kuby (2012): Die globale sexuelle Revolution. Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit. Mit einem Vorwort von Professor Robert Spaemann, Kislegg: Fe-Media-Verlag, zit. n. Fe-Medien.de
  19. Höcke, Björn (2014): Ansprache während des Weihnachtsfests der Jungen Alternative Baden-Württemberg am 22. 12. 2014 in Stuttgart, ab 40:17
  20. Manndat: Interview mit Hans-Thomas Tillschneider[2] (Abgerufen 6.2.2017)
  21. Gabriele Kuby: Strategische Frühsexualisierung von Kindern, in: Kath.netvom 03.12.2012
  22. IOF: Die Cape Town Erklärung. Allgemeine Erklärung über Ehe und Familie, in: Opus-Ups.com
  23. Dominik Klenk: Editorial, in Salzkorn Nr. 5: "Haargenau als Mann und Frau. Wie die Gender-Perspektive versucht, die Geschlechterpolarität umzubürsten"(September/Oktober 2006)
  24. Abgeordneten-Check: "Schluss mit Gender Mainstreaming. Gender Mainstreaming zerstört Ehe und Familie", in: Internetpräsenze von Abgeordneten_Check
  25. AfD Bundestagswahlprogramm 2017, S.41
  26. Markus Hoffmann: Depression, sexuelle Störung und Beziehung, in: Weißes Kreuz. Zeitschrift, Nr. 4 2017, S. 8
  27. Regula Lehmann: „Ehe für alle“ schützt nicht vor Diskriminierung, in: Internetpräsenz des fontis-Verlag, 25.08.2017
  28. Die traditionelle Familie. Fundament unserer Gesellschaft unter Beschuss von allen Seiten, in: Leseprobe aus Ausgabe Nr. 12/2017, Ausgabe 12, November 2017 Spiegelung des Artikels in Epoch Times: André Barmettler: Die traditionelle Familie wird durch den modernen Feminismus zerstört, in: Epoch Times vom 11.02.2018
  29. Sebastian Hennig (2018): Nie zweimal in denselben Fluß. Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig. Mit einem Vorwort von Frank Böckelmann, Lüdinghausen und Berlin, S. 115
  30. AfD Hessen: Hessen. Aber sicher! Wahlprogramm Landtagswahl Hessen 2018, S. 25ff