Umerziehung

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Diskursatlas Antifeminismus
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Narrativ:
Umerziehung

Der Ausdruck Umerziehung findet als antifeministisches Narrativ unter anderem Anwendung in den Diskursthemen Bildung, Geschlecht und Sexualität.

Geschichte und Bedeutung des antifeministischen Narrativs Umerziehung

Geschichte des antifeministischen Narrativs Umerziehung

Völkische Umdeutung der Entnazifizierung / demokratischen Reorientierung

Das Narrativ der Umerziehung geht auf die Verlautbarungen und Bestrebungen zur Entnazifizierung vor allem im amerikanischen Sektor in der Nachkriegszeit zurück. Hier wurde unter anderem für kurze Zeit der Begriff reeducation benutzt, der aber bereits 1946 zunehmend durch den passenderen Begriff reorientation im Sinne demokratischer Orientierung ersetzt wurde. Birgt Braun führte 2003 hierzu aus:

"In den amerikanischen Verlautbarungen finden sich - ohne klare Begriffstrennung - neben dem Begriff reeducation auch reorientation und democratization. Ab 1946 tauchte anstelle von reeducation immer häufiger der Begriff reorientation auf, der schließlich unter dem amerianischen Hochkommisar John McCloy die Bezeichnung reeducation ersetzte. Die Verwendung des deutschen Ausdrucks Umerziehung wird dem Begriff reeducation insofern nicht völlig gerecht, als er das Erziehungselement zu stark hervorhebt und dadurch die Bedeutung auf eine bloße 'Um-Erziehung' verengt. Hinter dem reeducation-Ansatz stand vielmehr der Wille zum Wandel der deutschen Denkweise und Wertvorstellungen zur dauerhaften Verankerung der Demokratie in der Gesellschaft."[1]

Ab den 1960er Jahren wurde das Narrativ Umerziehung vor allem von den Vordenkern der Neuen Rechten wie beispielsweise Caspar von Schrenck-Notzing entwickelt. Mit dem in mehreren Auflagen zuerst 1965 erschienenen Buch Charakterwäsche von Caspar von Schrenck-Notzing fand das Narrativ einer Umerziehung, die auf Veränderung des deutschen "Volkscharakters" ziele, eine breite Rezeption. So heißt es in einem Vorwort der Auflage von 1993 mit dem Untertitel "Die Politik der amerikanischen Umerziehung": „Das Ziel der Umerziehung war aber nicht, die Leute auf freiwilliger Basis etwas lernen zu lassen, sondern den deutschen Volkscharakter einschneidend zu verändern, damit die politische Rolle Deutschlands in Zukunft unter Kontrolle gehalten werden könne.“[2]

Schrenck-Notzing machte in seinem Buch bereits in der Erstausgabe den American Jewish Congress bzw. die Frankfurter Schule für die Umerziehungsbestrebungen verantwortlich. Hier wird bereits das Narrativ des Kulturmarxismus bedient, welches bis heute zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Konkret schreibt Schrenck-Notzing:

"Als der American Jewish Congress die Lehre vom autoritären Charakter übernahm, wuchs dieser beträchtliche Resonanz zu. Im Mai 1944 hatte der American Jewish Congress eine Tagung einberufen, die eine wissenschaftliche Erklärung für das Phänomen des religiösen und rassischen Vorurteils ausarbeiten sollte. Aus der Tagung entstand eine Abteilung des American Jewish Congress für wissenschaftliche Forschung, deren Leitung Max Horkheimer übertragen wurde. Als erstes Resultat der sich auf das emigrierte Frankfurter Institut stützenden Forschungsabteilung wurden 5 Bände 'Studies in Prejudices' herausgebracht, aus denen vor allem die zweibändige Arbeit von Theodor W. Adorno, Else Frenkel-Brunswik, Daniel J. Levinson. [sic!] R. Nevitt Sanford über die 'autoritär Persönlichkeit' herausragt. Auf die Frage, warum in der Arbeit die persönlichen und psychologischen Aspekte des Vorurteils betont würden und nicht die sozialen, gab das Vorwort folgende Antwort: 'Unser Ziel ist nicht nur, das Vorurteil zu beschreiben, sondern es zu erklären, um bei seiner Ausrottung zu helfen. Ausrottung meint Umerziehung, die wissenschaftlich geplant wird und auf der Grundlage des auf dem Wege der wissenschaftlichen Untersuchung erreichten Verständnisses steht. Erziehung in einem strikten Sinn ist aber der Natur nach persönlich und psychologisch.'"[3]

In einer Verteidigung seiner Publikation im Bayern-Kurier (mit Genehmigung nachgedruckt in Nation Europa), der Schrenck-Notzing bereits im Titel den Terminus Umerziehung vorangehen ließ ("Charakterwäsche. Die Folgen der Umerziehung in Deutschland"), setzte er die von ihm kritisierte "Umerziehung" mit einem drohendem neuen Totalitarismus gleich:

"Ich bin in den letzten Jahen zur Ansicht gekommen daß es sich bei gewissen Linksströmungen unserer Publizistik nicht um eine harmlose Pinscherei handelt, sondern um Symptome für das Entstehen eines neuen Totalitarismus, der zunächst jene Gestalt annimmt, die der geistreiche amerikanische Ex-Trotzkist Dwigth MacDonald (im Hinblick auf sehr verwandte Strömungen im Amerika der Kriegsjahre) als 'totalitären Liberalismus' gekennzeichnet hat. [...] Um einen neune Totalitarismus Widerstand zu leisten, und nicht weil ich für den Nationalsozialismus eine Lanze brechen möchte, bin ich gegen de 1958/59 angelaufene zweite Entnazifizierung aufgetreten. Sie ist es, die die Breschen schlägt, durch die der neue Totalitarismus mit allen seinen unabsehbaren Folgen einziehen kann."[4]

Das Narrativ der Umerziehung wurde in den 1970er Jahren auch von der NPD übernommen. 1978 stellte bspw. der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg fest, dass die ständige Verwendung der Begriffe Umerziehung und Umerziehungsparteien durch NPD-nahe Publikationen bedenklich sei, da diese Begriffe sich auf die Wiederbegründung der Demokratie in Deutschland bezögen.[5]

Nach dem Ende der DDR wurde Friedemann Schmitt zufolge von der Neuen Rechten aus dem Criticón-Umfeld, zu dessen Herausgebern Caspar von Schrenck-Notzing zählt, versucht, das Umerziehungs-Narrativ zu revitalisieren:

„Nicht nur der Criticón-Herausgeber selbst revitalisiert mit der Wiedervereinigung seine Kritik an der 'amerikanischen Umerziehung in Deutschland' – auch die anderen Autoren nehmen abermals den vermeintlichen Zusammenhang von Re-education, 'Vergangenheitsbewältigung' und 'Antigermanismus' ins Visier. Erneut wird in diesem Zusammenhang die gesellschaftliche Ächtung des Nationalsozialismus als eine von den Siegermächten aus Machtkalkül aufgezwungene Haltung denunziert. Von zentraler Bedeutung hierbei ist Schreck-Notzings schulbildende These, wonach die Werte der Re-education von den deutschen Nachkriegseliten sukzessive verinnerlicht und schließlich von den Trägern der 'linken Kulturrevolution' zur verbindlichen Grundlage der politischen Kultur gemacht worden seien.“[6]

Nach Friedemann Schmidt war Criticón Anfang der 1990er Jahre zudem an der Etablierung des Narrativs Political Correctness beteiligt. „Noch bevor 'political correctness' zur Mitte der 90er Jahre zum vielbesprochenen Gegenstand in journalistischen, populärwissenschaftlichen und regierungsamtlichen Publikationen aufrückt, taucht der PC-Begriff in Criticón auf, wobei er von Anfang an mit Attacken auf den politischen Gegner verbunden wird“[7] Auch dort wurde wieder das Narrativ des Totalitarismus mit den Narrativen von Umerziehung und Political Correctness verbunden:

„Haben wir es mit der Tendenz zu einer formierten Öffentlichkeit zu tun, die unter dem Diktat der 'political correctness' das für den Dialog in einer offenen Gesellschaft unerläßliche Gegeneinander unterschiedlicher Positionen aufhebt? Neo-totalitäre Kräfte glauben auch nach dem Ende des Marxismus ihre Stunde gekommen, wenn sie Dissidenten im publizistisch-kulturellen Bereich jagen, als ob wir in einem ideologisch-totalitären Staate lebten“[8]

Auch das Narrativ der Frühsexualisierung wurde von Schrenck-Notzing bereits 1993 in der Neuauflage des Buches Charakterwäsche bedient. In einem dem eigentlichen Textkorpus vorangestelltem Essay "Wiedersehen mit der Umerziehung" schreibt Schrenck-Notzing:

"Die 'künstliche Revolution' der Re-education hatte wie jede Revolution zwei Seiten: Abriß und Neubau. Im Abriß lag die Stärke der Frankfurter Schule, die mit dem 1936 in Paris veröffentlichten Band 'Studien über Autorität und Familie' den Angriff auf die Familie eröffnete. Der Nationalsozialismus wurde auf den 'autoritären Erziehungsstil im deutschen Elternhaus, in dem Kindern das Rückgrat gebrochen wurde sie in willenlosem Gehorsam gedrillt wurden', zurückgeführt. Nur wenn es möglich würde, die deutsche Familie zu ändern und ein antiautoritäres Klima zu erzeugen, könnte der Wertewandel sich auch in der politischen Gesellschaft auswirken. In vielen Kanälen verbreitete sich dieser Grundgedanke. Frühsexualität, Konfliktpädagogik, durch Vergangenheitsbewältigung induzierter Elternhaß, Politisierung der Schulen waren nur einige, aber wirkungsvolle Mittel, um die in der Familie sich vollziehende Tradierung von Werten zu unterbrechen."[9]

Differenzfeminismus

Mit dem Buch Schluss mit der Umerziehung. Vom artgerechten Umgang mit den Geschlechtern kritisierte Gisela A. Erler feministische Strömungen, die vermeintlich existierende biologisch bedingte Verhaltensunterschiede zwischen den Geschlechtern negierten. Erler versuchte in dem Buch biologische Grundlagen für frühkindliche Differenzen zu belegen und kritisierte im darauf folgenden Kapitel die schulische Bildungspolitik durch eine vermeintlich "verweiblichte" Schule. Jungen bräuchten im Gegensatz zu Mädchen Wettbewerb, Bewegung und Hierarchien. Würde diese Geschlechterdifferenz nicht in einer "artgerechten" Bildungspolitik berücksichtigt, käme dies einer problematischen Umerziehung gleich.[10]

Aktuelle Verwendung des antifeministischen Narrativs Umerziehung

Parallel zum national-völkischen Gebrauch des Ausdrucks Umerziehung wird dieser Begriff zunehmend im antifeministischen Kontext benutzt. Mit Umerziehung im antifeministischen Sinn ist vor allem die sogenannte Indoktrination von Kindern durch eine vermeintliche Homolobby gemeint. Die Kinder würden "frühsexualisiert", um sie im Sinne der angeblichen Gender-Ideologie aus der als "natürlich" angenommenen Geschlechterordnung zu reißen. Der Nationalratsabgeordnete der FPÖ, Karlheinz Klement, brachte das Narrativ Umerziehung 2008 in einer Rede im österreichischen Nationalrat in einen Zusammenhang mit dem von ihm so genannten Genderwahn.[11]

Bedeutung des antifeministischen Narrativs Umerziehung

Im Zusammenhang mit dem Kampf gegen sogenannte Frühsexualisierung unterstellt der Begriff Umerziehung oftmals die Asexualität von Kindern im Sinne einer "Reinheit und Unschuld". Elisabeth Tuider schreibt zu diesem Narrativ der "Unschuld":

"Die Entdeckung und Entwicklung der Kindheit als eigenständige Lebensweise in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war zutiefst verwoben mit der Konstituierung der bürgerlichen Kleinfamilie, der Etablierung der Trennung von produktiver und reproduktiver Sphäre sowie der Entwicklung einer spezifischen Form von Mütterlichkeit [...] Kindheit wurde seitdem, so rekonstruierte Meike Baader, als ein paradiesischer und glücklicher Zustand imaginiert, in der die 'Seele' noch rein ist. Diese romantische Idee vom Kind wird nicht nur für Dichtung und Kunst sowie Pädagogik und Philosophie seitdem zum Auftrag die 'Suche nach der verlorenen Unschuld' [Baader 1996] der Kindheit etablierte sich."[12]

In der historischen Genese von Kindheit werde deutlich, wie Kinder im Diskurs konstituiert würden: "als unschuldige Wesen, als natürliche Wesen und als individuelle Naturen".[13]

Mit dem Narrativ Umerziehung wird erzählt, dass an Schulen Kinder ihre „natürliche“ Sexualitätentwicklung aberzogen und eine „andere“, „künstliche" Sexualität anerzogen werden würde und dass es der Sexualpädagogik der Vielfalt in Schulen nicht nur um sexuelle Aufklärung bzw. Sexualerziehung, sondern um gezielte Einflussnahme, eine Umerziehung hin zu LGBTI*T*-Lebensweisen, ginge. Dabei würden die Gefahren homosexueller Lebensweisen verharmlost. [14][15]

Beispiele für derlei Argumentationen lassen sich u.a. im Rahmen der Proteste gegen eine Sexualpädagogik der Vielfalt, aber auch im Rahmen anderer "Genderkritik" finden. Beispielsweise heißt es in einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zur Gender-Ideologie "Die Frage ist: Dient das dem Abbau von Diskriminierung, oder wollen der Staat und die Schule damit das 'Coming out' fördern? Letzteres wäre ein höchst problematischer Eingriff in die Privatsphäre der Menschen auf der Grundlage einer umstrittenen Theorie."[16]

Äußerungen mit dem antifeministischen Narrativ Umerziehung

Die folgenden Äußerungen können zur besseren Lesbarkeit des Artikels ein- und ausgeklappt werden.

  • Der österreichische FPÖ-Abgeordnete Karlheinz Klement erhielt für seine Rede zum Gleichstellungsgesetz am 6. Juni 2008 zum drei Ordnungsrufe für die mehrfach verwendete Benutzung der Ausdrücke "Genderwahn" und "Genderwahnsinnigkeit". Auszüge aus der Rede:
" Ich halte fest, dass es sich bei diesen gesamten Materien nur um Umerziehungs­projekte handelt [...] Hier wird Geld verschleudert. Dieser Bericht kostet sage und schreibe 140 000 Euro – Geld, das woanders wirklich dringender notwendig ist und das wir dringender brauchen würden!"[17]
(siehe auch Narrative: Genderwahn, Gleichstellung ist zu teuer)
"Gender Mainstreaming – größtes Umerziehungsprogramm der Menschheit [...] Denn dies ist Gender in Reinform: Wer das natürliche Geschlecht abschaffen will, muss als erstes die Familie zerschlagen und den Mann in seine Grenzen weisen! Wer für Gender ist, muss auch gegen Kinder sein, gegen den Mann, gegen die Ehe, gegen die Familie! Gender Mainstreaming ist Hauptbestandteil der 'Familienpolitik' eines Staates, der von der demographischen Krise in seiner Existenz massiv bedroht ist."[18]
(siehe auch Narrative: Gender-Ideologie, Demographische Katastrophe)
  • Die katholische Aktivistin Gabriele Kuby rief im Dezember 2012 in Kath.net zum Widerstand gegen die Broschüre des österreichischen Unterrichtsministeriums „Ganz schön intim: Sexualerziehung für 6-12-Jährige“ auf, u.a. mit der Begründung:
"Die gesamte Sexualpädagogik nicht nur in Österreich, sondern in allen deutschsprachigen Ländern und darüber hinaus betreibt die Frühsexualisierung von Kindern und die Auflösung der sexuellen Normen, welche Familie überhaupt erst möglich machen und stabilisieren: die monogame Beziehung zwischen Mann und Frau, die bereit sind, Kindern das Leben zu schenken und sie zu erziehen. [...] Es geht darum, die natürlichen Empfindungen der Kinder von klein auf umzukonditionieren, damit sie jede Form der Sexualität (schwul, lesbisch, bi-, trans-, metro-sexuell – Anal- und Oralsex) als gleichwertig empfinden."[19]
(siehe auch Narrative Komplementarität der Geschlechter, Frühsexualisierung, Natürliche Geschlechterordnung)
  • Auf der Internetpräsenz von Demo für alle beschreibt sich diese Initiative unter anderem mit den Worten:
"Wir treten ein für Ehe und Familie, auf die unsere Gesellschaft seit Jahrtausenden gründet, und wenden uns gegen die alles durchdringenden Umerziehungsversuche gut organisierter Lobbygruppen und Ideologen. [...] Familien und Bürger aller religiösen Bekenntnisse, gemäßigten politischen Parteien und Weltanschauungen, die die Abschaffung der natürlichen Geschlechter durch das Gender Mainstreaming und die Zerstörung der Familie aufhalten wollen, laden wir ein, sich uns anzuschließen. Gemeinsam gehen wir auf die Straße, um für die Wahrung der Elternrechte, für Ehe und Familie und gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung der Kinder in Kita und Schule zu demonstrieren."[20]
(siehe auch Narrative: Gender-Ideologie, Traditionelle Familie, Natürliche Geschlechterordnung, Frühsexualisierung, Homolobby)
"Die totalitären Absichten der Gender Ideologie werden durchaus erkannt und kritisiert [...] Die Gender Ideologie will durch ein langfristig angelegtes Gender Mainstreaming erreichen, dass ihre neue Geschlechtsordnung eine alle Lebensbereiche bestimmende Gültigkeit erfährt. Es werden Umerziehungsprogramme aufgelegt, die das Ziel haben, unter dem Deckmantel von Gleichberechtigung und Freiheit, einen neuen Menschen in einer neuen Gesellschaft zu schaffen. [...] Eine derartige Ideologie führt zur Degeneration und zu Persönlichkeitsirrungen, da die von Gott gesegneten objektiven geschlechtlichen Vorgaben mit Entschiedenheit geleugnet und bekämpft werden. [...] Praktizierter gleichgeschlechtlicher Sexualverkehr wird in allen biblischen Erwähnungen in einen negativen Zusammenhang gestellt (1 Mo 19,5; Röm 1,24ff) und erfährt eine deutliche Ablehnung mit Unheilsverheißung (3 Mo 18,22; 1Kor 6,9f). [...] Es geht bei der Genderbewegung wie auch bei der sich dieser Ideologie angeschlossenen Homosexuellenbewegung nicht um Gleichheit und Freiheit, sondern vielmehr um eine Neukonstituierung der Gesellschaft mittels einer Umerziehung der Identität von Mann, Frau, Familie und Ehe. Das ist nicht neu. Immer wieder wollten totalitäre Systeme den „neuen Menschen“ und die „neue Gesellschaft“ bilden. Ideologien die zunächst zahlreiche Menschen durch alle Bildungsebenen hindurch begeisterten und dann letztendlich Millionen von Menschen in den Abgrund rissen. Die vergangenen hundert Jahre sollten uns vor Augen geführt haben, dass es zerstörerische Ideologien gab und gibt, zu denen wir nicht schweigen dürfen."[21]
(siehe auch Narrative: Gender-Ideologie, Niedergang der Nation, Dritter Totalitarismus, Dekadenz)
  • In ihrer Rede am 11.10.2015 während der Demo für alle in Stuttgart sagte Gabriele Kuby, unter anderem an Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gewandt:
"Wir zeigen, dass es in diesem Land keine Ruhe geben wird, so lange die Kinder im Kindergarten und der Schule zwangssexualisiert werden. [...] Liebe Freunde, es ist die christlich geprägte Kultur, in der es Frauen am besten geht. Es ist die christlich geprägte Kultur, in der es Homosexuellen am besten geht, denn Christen achten jeden Menschen. Aber diese Kultur, die auf dem Boden des Christentums gewachsen ist, kämpft nun gegen sich selbst, zerstört ihre eigene Identität, indem sie die Identität des Menschen und seine Würde durch den Wahn der Gender-Ideologie zersetzt. [...] Als Politiker sind Sie, Herr Kretschmann, dem Grundgesetz und dem Gemeinwohl verpflichtet und nicht Lobbygruppen, die ohne jede demokratische Legitimation zu Kadern staatlicher Sexualpolitik gemacht werden. [...] Ziehen Sie den Bildungsplan zurück, Herr Kretschmann! Es könnte sein, dass sich bald nicht nur Christen, sondern auch muslimische Migranten gegen die Umerziehung der Kinder zu Wehr setzen."[22]
(siehe auch Narrative Genderwahn, Gender-Ideologie, Frühsexualisierung, Homolobby)
"GM [Gender-Mainstreaming] hat sich unbemerkt zu einer Staatsideologie unter dem Deckmantel von „Gleichstellung“ von Mann und Frau etabliert. Es wurde zum Hauptinstrument für reine Frauenförderung vor allem im öffentlichen Dienst und an den Hochschulen, sowie für die Umerziehung in den Schulen. [...] Die Öffentlichkeit nimmt von Gender Mainstreaming (GM) nur Einzelthemen wie Frauenquote, Frühsexualisierung, Gendersprache usw. wahr. Hinter GM steht aber ein allumfassendes Programm mit totalitärem Anspruch. [...] Gender Neusprech: Feministisch orientierte und verordnete Sprachverunstaltung, die unser Denken demgemäß prägen soll" [23]
(siehe auch Narrative Gender-Ideologie, Frühsexualisierung, Dritter Totalitarismus, Neusprech)
"Wir [...] wenden uns gegen die alles durchdringenden Umerziehungsversuche gut organisierter Lobbygruppen und Ideologen."[24]
(siehe auch Narrativ: Homolobby)
"Das vorliegende Papier 'Verankerung der Leitprinzipien' und die Ankündigung die 'Akzeptanz sexueller Vielfalt' in ähnlicher Weise in den Bildungsstandards der einzelnen Fächer zu verankern, zielt für uns auf eine pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung an den allgemeinbildenden Schulen."[25]
"Wir protestieren auf das Schärfste gegen die Umerziehung unserer schulpflichtigen Kinder durch die Gender-Ideologie und fordern die Abwahlmöglichkeit entsprechender Unterrichtsfächer zum Schutz unserer Kinder bis zum 18. Lebensjahr."[26]
(siehe auch Narrativ: Gender-Ideologie)
"Bildung und Erziehung dienen dem Wohl der Kinder und sollen diesen die Möglichkeit bieten, sich zu mündigen Bürgern zu entwickeln. Ideologische Umerziehung und die Sexualisierung der Gesellschaft unter dem Deckmantel der 'Sexuellen Vielfalt' oder des Gender-Mainstreaming verletzen nicht nur das Elternrecht, sondern vor allem das Kindeswohl."[27]
(siehe auch Narrativ: Sexualisierung der Gesellschaft)
  • Karl-Heinz B. van Lier schrieb im Januar 2018 in einem Einladungstext einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung u.a.:
"Gender, Instrument der Umerziehung? Ziele, Kosten, Wirkung [...] Die Gender-Theorie geht davon aus, dass jeder - neben seinem biologischen Geschlecht - sein eigenes soziales Geschlecht selbst bestimmen kann. Wer heute Mann ist, kann sich morgen als Frau definieren. Dass diese auf Selbstoptimierung ausgerichtete Ideologie, die in ihrer verkürzten Logik die Familie negiert, mit dem christlichen Menschenbild nichts zu tun hat, ist offenkundig. [...]  Papst Franziskus hat jüngst die Gender-Theorie als „Feind der Ehe“ bezeichnet. „Es gibt heute einen Weltkrieg, um die Ehe zu zerstören“, sagte er. Die Ehe werde nicht „mit Waffen zerstört“, sondern „man zerstört sie mit Ideen.“ Der Evolutionsbiologie Prof. Ulrich Kutschera hat in einem Artikel im Focus (38/2015) belegt, dass die Gendertheorie keiner wissenschaftlichen Prüfung standhalten könne. Sein Fazit: „Solche Lehren sind eine Schande für den Wissenschaftsstandort Deutschland“. [28]
(siehe auch Narrativ: Gender-Ideologie)
  • Der neonazistische III. Weg schreibt auf seiner Internetpräsenz im August 2016:
"Vom Genderwahn zum Volkstod [...] Das Dach eines sexuellen Umerziehungsplanes ist die sogenannte „Gender Ideologie“. Sie behauptet, alle Menschen seien gleich. [...] Wir verstehen uns als familienfreundliche und nationale Gemeinschaft. [...] Zu dieser Gesellschaftsordnung gehören unbedingt wieder gesunde und kinderreiche Familien, um der demographischen Katastrophe entgegen zu steuern. Gegen die herrschende Dekadenz der Volksverräter geben wir der Familie als Keimzelle der völkischen Gemeinschaft oberste Priorität beim Erhalt von Volk und Vaterland. [...] Menschenverachtend ist folgerichtig nicht die lebensbejahende Idee der Gemeinschaft eines Volkes, das gesund in seinen natürlichen Eigenarten wächst und blüht, nein, menschenverachtend ist die Bekämpfung der traditionellen Familie, die propagandistische Förderung der Homo-Lobby, die Verleugnung der natürlichen Geschlechter und die perversen Sexualexperimente an unseren Kindern." (Der III. Weg)[29]
(siehe auch Narrative Drohender Volkstod, Gender-Wahn, Gender-Ideologie, Dekadenz, Keimzelle der Nation, Traditionelle Familie, Homolobby, Frühsexualisierung)
"SCHLUSS MIT … Frühsexualisierung von Kita- und Schulkindern durch Gender-Lobbygruppen […] Wer die Gesellschaft umerziehen will, muss bei Kindern beginnen. Schon längst befindet sich „queere Bildung“ auf Siegeszug in Kindergärten und Schulen, vorangetrieben von Politik, Feministinnen, Gewerkschaften und schwul-lesbischen Lobbygruppen (LGBTI*). Die natürliche Geschlechtszugehörigkeit – ob Junge oder ob Mädchen – wird in Frage gestellt beziehungsweise als gefährlicher „Biologismus“ verteufelt. […] Die schwul-lesbische Partnerschaft wird rechtlich und gesellschaftspolitisch zur neuen Familie überhöht, während die Bedeutung der natürlichen Familie mehr und mehr in den Hintergrund gerät. […] Nicht mehr Zeugung, Geburt und Mutterschaft, sondern allein Spass und individuelle Lustbefriedigung zählen beim Geschlechtsakt. Jugendliche werden ermuntert, in häufig wechselnden Partnerschaften ohne Verpflichtung ihre sexuellen Wünsche zu erforschen. […] Um Gender Mainstreaming immer tiefer im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern, betreiben 1.900 kommunale Gleichstellungsbüros auf Steuerzahlerkosten Gender-Propaganda in Bildungs- und Verwaltungseinrichtungen. […] Deutschland unterm Regenbogen: Fördersumme für sexuelle Minderheitenpolitik → mehr als 14,69 Mio Euro insgesamt. […] Gender-Gaga: Vom Aktionsplan in den Lehrplan [...] Was die Gender-Sexualkunde betreibt, ist in Wahrheit keine Schulbildung, sondern eine ideologisch gesteuerte Erziehung zu Bindungs- und Eheunfähigkeit."[30]
(siehe auch Narrative Frühsexualisierung, Homolobby, Natürliche Geschlechterordnung, Dämonisierung, Traditionelle Familie, Promiskuität, Gleichstellung ist zu teuer, Feminismus als Geisteskrankheit, Gender-Ideologie)
"In die Politik Einzug gehalten habe die Gender-Ideologie mit dem 'Gender-Mainstreaming'. Darunter verstehe man das Bemühen, das 'Gender-Denken in der breiten Masse der Gesellschaft zu verankern'. Dieser mit Steuergeldern finanzierte Umerziehungsprozess wird von 'Kirche in Not' abgelehnt."[31]
(siehe auch Narrativ: Gender-Ideologie)
  • Der Autor des Buches "LINKSVERSIFFT – Schluss mit linken Wahnphantasien und Toleranzdiktatur!" Stefan Müller bezeichnete 2018 im Gespräch mit dem Verleger vom verschwörungsideologischen Amadeus Verlag als "Versiffung" die "Infizierung" der 68er durch den Kulturmarxismus mit Hilfe der Umerziehung durch das "State Department" der USA:
"das Parteienspektrum der BRD ist massiv nach links gerutscht[...] Der Grund dafür ist eine sozialistische Internationale, die weltweit konservative Organisationen infiziert und somit ad absurdum geführt hat. Dies ist genau die Art Versiffung von der ich in „Linksversifft“ berichte! [...] Entgegen der veröffentlichten Meinung wurde dieser „Kampf um die Köpfe“ bereits von den Kulturmarxisten für sich entschieden. [...] Eine der mächtigsten Waffen zur Transformation der westlichen Gesellschaft war die Kritische Theorie der Frankfurter Schule. Dabei handelt es sich um eine Art neomarxistische Philosophie, die das Denken der 1968er infizierte. [...] Die Agenda des Kulturmarxismus ist jedoch viel älter und nahm ihren Anfang 1918, als die Kommunisten trotz des Scheiterns der Aristokratie in Europa nicht die Macht ergreifen konnten. Das ist jetzt ziemlich genau 100 Jahre her und einer der Treppenwitze der Geschichte ist es, dass ausgerechnet die USA bei der Verbreitung des Neomarxismus mehr als nur hilfreich waren."[32]
(siehe auch Narrative: Kulturmarxismus. Rotgrün-versifft)
"Der Hass auf die Familie ist das sichere Kennzeichen einer frühen Bindungsstörung [...] Die Gender-Ideologie zeigt, wohin die Reise gehen soll: zu einer neuen totalen Gleichschaltung der Gesellschaft in möglichst vielen Ländern, wobei jetzt sogar die Unterschiede zwischen den Geschlechtern negiert werden und die Mutterrolle in einem nie dagewesenen Ausmaß diskriminiert wird. Dabei hat man auf die alte kommunistische Forderung zurückgegriffen, mit der Umerziehung so früh wie möglich zu beginnen, zum Beispiel in Form der Frühsexualisierung in Kitas und Horten und den ersten Schulklassen, um so den Familienzusammenhang zu zerstören. Die Autorität der Eltern wird auf diese Weise nachhaltig geschwächt. Es geht hier nicht um eine flüchtige Mode, sondern um einen politischen Machtanspruch, wahrscheinlich letztlich in globaler Ausdehnung. Dieser Eifer macht völlig blind dafür, darüber nachzudenken, was eigentlich gut für die Kinder ist beziehungsweise welche Gesellschaft ich formen will: Eine aus freien Individuen oder eine willenlose Masse von psychisch schwerst Geschädigten, die jedes Staatswesen zerstören werden."[33]
(siehe auch Narrative: Gender-Ideologie, Frühsexualisierung, Dritter Totalitarismus)
  • Im AfD-Wahlprogramm des Landesverbandes Hessen heißt es 2018 u.a.:
„Im Rahmen des Gender-Mainstreamings werden naturgegebene Unterschiede zwischen den Geschlechtern bestritten. Das angeblich im Elternhaus geprägte Rollenverständnis von Mann und Frau soll durch staatlich geförderte Umerziehungsprogramme in Kindergärten und Schulen systematisch „korrigiert“ werden. [...] Hinter der angeblichen Sensibilisierung für vielfältige Lebensformen verbirgt sich ein Paradigmenwechsel: Frühsexualisierung und Umerziehung vom ersten Bilderbuch bis zum Abitur als bedingunslose Akzeptanz aller Sexualitätsvariationen. Wer Bedenken äußert oder gar am traditionellen Familienbild in Schulbüchern festhalten will, gilt schnell als homophob. Dabei verletzt die Verordnung das Indoktrinationsverbot, demzufolge die staatliche Schule jede einseitige Einflussnahme auf die Schüler zu unterlassen hat. Wir sind für eine ideologiefreie Schulpolitik in allen Unterrichtsfächern. Wir wenden uns entschieden gegen eine Frühsexualisierung in Kindergarten und Schule. Den Glaubenssätzen der Gender-Ideologie, dass Mann und Frau nur gesellschaftliche Konstrukte seien, stellen wir uns entschieden entgegen. Jeder Sexualkundeunterricht muss auf den christlichen Wurzeln unseres Landes basieren. Die Vater-Mutter-Kind-Konstellation muss als Keimzelle unserer Gesellschaft erhalten bleiben. […] Wir lassen es nicht länger zu, dass unsere deutsche Sprache durch geschlechterneutrale Worterfindungen oder Wortergänzungen vergewaltigt wird.“[34]
(siehe auch Narrative: Natürliche Geschlechterordnung, Frühsexualisierung, Traditionelle Familie, Indoktrination von Kindern, Gender-Ideologie, Komplementarität der Geschlechter, Keimzelle der Nation, Vergewaltigung der Sprache)

Verkettung mit anderen antifeministischen Narrativen

Die oben genannten Äußerungen zeigen, dass das Narrativ „Umerziehung“ mit folgenden Narrativen verkettet ist, die ebenfalls als „antifeministisch“ identifiziert wurden. Hierbei ist zu beachten, dass ein Ausdruck verschiedene Bedeutungen haben und für verschiedene Erzählungen - also für verschiedene Narrative - stehen kann. Daher findet hier nicht der Ausdruck an sich, sondern eine bestimmte Lesart dieses Ausdrucks, ein bestimmtes Narrativ, nämlich das antifeministische Narrativ, Beachtung.

Literatur

  • Meike Baader: Die romantische Idee des Kindes und der Kindheit. Auf der Suche nach der verlorenen Unschuld, Neuwied 1996
  • Gisela A. Erler: Schluss mit der Umerziehung. Vom artgerechten Umgang mit den Geschlechtern. Wie Frauen in Unternehmen endlich aufsteigen und Jungen in Schulen nicht weiter abstürzen, München 2012
  • Florian Eßer: Die "Entdeckung" des Kindes als sozialpädagogisches Ereignis, in: Bernd Döblinger / Michael Schabdach (Hrsg.): Zugänge zur Geschichte von Sozialpädagogik und Sozialarbeit, Siegen 2011
  • Josef Kraus: 50 Jahre Umerziehung. Die 68er und ihre Hinterlassenschaften. Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Lüdinghausen / Berlin 2018
  • Caspar von Schrenck-Notzing: Charakterwäsche. Die Politik der amerikanischen Umerziehung, Frnkfurt a.M. / Berlin 1993
  • Elisabeth Tuider: Diskursive Gemengelagen. Das Bild vom 'unschuldigen, reinen Kind' in aktuellen Sexualitätsdiskursen, in: Anja Henningsen / Elisabeteh Tuider / Stefan Timmermanns (Hrsg.): Sexualpädagogik kontrovers, Weinheim und Basel 2016

Einzelnachweise

  1. Birgt Braun: Umerziehung in der amerikanischen Besatzungszone. Die Schul- und Bildungspolitik in Württemberg-Baden von 1945 bis 1949, Heidelberg 2003, S. 17
  2. Caspar von Schrenck-Notzing (1993): Charakterwäsche. Die Politik der amerikanischen Umerziehung, Seite VI
  3. Caspar Schrenck-Notzing: Charakterwäsche. Die amerikanische Besatzung in Deutschland und ihre Folgen, Stuttgart 196S, S. 121
  4. Caspar Schrenck-Notzing: Charakterwäsche. Die Folgen der Umerziehung in Deutschland, in: Nation Europa, Heft 8, August 1966; Nachdruck aus dem Bayern-Kurier, S. 44
  5. Bundesverwaltungsgericht Urt. v. 28.11.1980, Az.: BVerwG 2 C 24.78
  6. Friedemann Schmidt: Die Neue Rechte und die Berliner Republik. Parallel laufende Wege im Normalisierungsdiskurs, Wiesbaden 2001, S. 264
  7. Schmidt 2001:271
  8. Schrenck-Notzing 1993; zit. n. Schmidt 2001: 264)
  9. Caspar Schrenck-Notzng: Charkterwäsche. Die Politik der amerikanischen Umerziehung in Deutschland, Frankfurt a.M./Berlin, S. XIV
  10. Gisela A. Erler: Schluss mit der Umerziehung. Vom artgerechten Umgang mit den Geschlechtern. Wie Frauen in Unternehmen endlich aufsteigen und Jungen in Schulen nicht weiter abstürzen, München 2012
  11. Parlamentsdirektion Österreich: Parlamentskorrespondenz Nr. 552 vom 06.06.2008
  12. Elisabeth Tuider (2016): Diskursive Gemengelagen. Das Bild vom 'unschuldigen, reinen Kind' in aktuellen Sexualitätsdiskursen, in: Anja Henningsen / Elisabeteh Tuider / Stefan Timmermanns (Hrsg.): Sexualpädagogik kontrovers, Weinheim und Basel 2016, S. 184; vgl.: Meike Baader (1996): Die romantische Idee des Kindes und der Kindheit. Auf der Suche nach der verlorenen Unschuld, Neuwied
  13. Florian Eßer (2011): Die "Entdeckung" des Kindes als sozialpädagogisches Ereignis, in: Bernd Döblinger / Michael Schabdach (Hrsg.): Zugänge zur Geschichte von Sozialpädagogik und Sozialarbeit, Siegen, S. 135; zit. n. Tuider 2016, s. 184
  14. vgl. dazu kritisch: Dannecker, Martin (2016): Was heißt Sexualisierung? Aufgaben der Sexualpädagogik in Zeiten des Internets. In: Tuider, Elisabeth/Dannecker, Martin (Hg.): Das Recht auf Vielfalt. Aufgaben und Herausforderungen sexueller Bildung. Wallstein: Hirschfeld Lectures, S.29-38.
  15. vgl. dazu kritisch: Imke Schmincke ‚Besorgte Eltern‘ und ‚Demo für alle‘ – das Kind als Chiffre politischer Auseinandersetzungen, Vortrag, gehalten am 31.05.2016 (Heruntergeladen 16.6.2017)
  16. Rüdiger Soldat: Die Gender-Ideologie spaltet das Land in: FAZ vom 25.06.2016 (Abgerufen 16.6.2017)
  17. Parlamentsdirektion Österreich: Parlamentskorrespondenz Nr. 552 vom 06.06.2008
  18. Eva Herman (2010):Gender Mainstreaming – größtes Umerziehungsprogramm der Menschheit, in: Info-Koppverlag.de vom 15.01.2010 Link
  19. Gabriele Kuby: Strategische Frühsexualisierung von Kindern, in: Kath.netvom 03.12.2012
  20. Internetpräsenz der Demo für alle: Wer wir sind
  21. [https://www.befg-bayern.de/uploads/media/Handreichung_Gender_Mainstreaming-Printversion.pdf Handreichung der Geistlichen Gemeindeerneuerung Initiative im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden: Gender Mainstreaming, Neu-Anspach Mai 2013]
  22. Gabriele Kuby: Rede während der "Demo für alle" am 11.10.2015, zit. n. Internetpräsenz von Gabriele Kuby, Beitrag vom 11.10.2015
  23. Agens: Gender Mainstreaming. Kurzinfo, PDF vom 10.12.2014
  24. Demo für Alle: Wer wir sind (Abgerufen 16.6.2017)
  25. Petition Zukunft – Verantwortung – Lernen: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens (Abgerufen 16.6.2017)
  26. Pforzheimer KreisPetition gegen Diskriminierung vom 04.03.2014
  27. https://www.jungealternative.com/info/programmatik/ Junge Alternative: Programmatik.] (Abgerufen 13.4.2017)
  28. Karl-Heinz B. van Lier: Einladungstext zum Politischen Salon Gender, Instrument der Umerziehung? Ziele, Kosten, Wirkung der Konrad-Adenauer-Stiftung Rheinland-Pfalz vom Januar 2018
  29. Der III. Weg: Vom Genderwahn zum Volkstod, in: Internetpräsenz vom III. Weg', 12.08.2016
  30. Initiative Familienschutz: Gender-Sexualkunde an Schulen stoppen – Elternrecht schützen!. Faltblatt Februar 2018
  31. Internetpräsenz von Kirche in Not/ Shop: Glaubens-Kompass: Gender-Ideologie
  32. Jan van Helsing im Interview mit Stefan Müller
  33. Internetpräsenz der Initiative Familien-Schutz: "Der Hass auf die Familie ist das sichere Kennzeichen einer frühen Bindungsstörung", Interview mit Hans Sachs
  34. AfD Hessen: Hessen. Aber sicher! Wahlprogramm Landtagswahl Hessen 2018, S. 25ff